# Bit2Board Consulting — Volltext (Deutsch) > Unabhängige, inhabergeführte IT-Beratung in Baar, Schweiz (Bit2Board Consulting GmbH). Unterstützt Unternehmen in regulierten Branchen (Pharma und Life Sciences, Rohstoffhandel, Energie, Industrie), Behörden und Investoren bei Technologieentscheiden, die vor Steuerungsausschüssen, Revision, Aufsicht und Käufern bestehen: Enterprise-, Integrations- und Identitätsarchitektur, technische Due Diligence, Fractional CTO, EU AI Act Readiness, KI-Strategie, HERMES-Dokumentenprüfung, IT-Ausschreibungen und Lieferantensteuerung. Die Bit2Board Consulting GmbH ist eine unabhängige IT-Beratung in Baar (Schweiz) unter der Leitung von Faysal Cherradi. Sie entwirft Enterprise-, Integrations- und Identitätsarchitekturen, führt technische Due Diligences bei Software-Übernahmen durch, begleitet die Umsetzung des EU AI Act, prüft HERMES-Projektdokumentationen und bereitet IT-Ausschreibungen vor – für Unternehmen in regulierten Branchen, Behörden und Investoren. ## Technische Due Diligence bei Software-Übernahmen URL: https://www.bit2boardconsulting.com/de/leistungen/technische-due-diligence/ Eine technische Due Diligence zeigt Käufern, Investoren und Kreditgebern, was sie bei einem Softwareunternehmen wirklich kaufen: Architektur, Code und Sicherheit, Abhängigkeit von Schlüsselpersonen, Lizenzen, Betrieb sowie die Kosten für alles, was behoben werden muss. Für Übernahmen von Software-KMU in der Schweiz und im DACH-Raum. Ein Red-Flag-Scan dauert 5 Arbeitstage und kostet ab CHF 9'500; eine vollständige Due Diligence dauert 10–15 Arbeitstage und kostet ab CHF 19'500. ### Für - Einzelkäufer und Kandidaten für ein Management-Buy-in - Search Funds, Family Offices und Private-Equity-Investoren - Banken und Kreditgeber, die eine Übernahme finanzieren - M&A-Berater, die einen technischen Workstream benötigen ### Typische Ausgangslagen - Sie stehen kurz davor, eine Absichtserklärung (LOI) für ein Softwareunternehmen zu unterzeichnen, und kennen nur die Präsentation des Verkäufers. - Nur der Gründer versteht den Code wirklich. - Das Produkt läuft auf einem Framework, das nicht mehr unterstützt wird, und niemand hat beziffert, was die Neuentwicklung kostet. - Sie müssen Ihrer Bank oder Ihrem Investitionsausschuss erklären, was die Technologie wert ist und was sie kosten wird. - Kunden setzen alte Versionen mit individuellen Anpassungen ein. - Laut Verkäufer ist die Software «cloud-ready». ### Was Sie erhalten - Red-Flag-Report: Die fünf bis zehn Feststellungen, die sich in Preis, Konditionen oder Entscheid niederschlagen sollten, jeweils mit Belegen und geschätzten Kosten für die Behebung. - Beurteilung von Architektur und Code: Struktur, technische Schulden, Tests, Abhängigkeiten und Komponenten, deren Support ausgelaufen ist. - Prüfung von Sicherheit und Datenschutz: Schwachstellen, Zugriffe und Backups sowie der Umsetzungsstand von Datenschutzgesetz (DSG) und DSGVO. - Personen- und Wissensrisiken: Abhängigkeiten von Schlüsselpersonen, Dokumentation und was es braucht, um das Wissen zu übertragen. - Wertsteigerung und 100-Tage-Plan: Was nach dem Closing zuerst zu beheben ist und was es kostet – als Grundlage für Ihren Businessplan. ### So gehen wir vor 1. Kick-off (Tag 1): Umfang, Zugang zum Datenraum, Interviewplan und die Fragen, von denen Ihr Investitionsentscheid abhängt. 2. Datenraum und Code (Tage 2–6): Dokumente, Repository, Infrastruktur und Tools, mit reinem Lesezugriff. 3. Interviews (Tage 4–8): Gründer, leitende Entwickler und Betrieb – auf Deutsch, Englisch oder Französisch. 4. Bericht (Schlussphase): Feststellungen, bezifferte Risiken, Vorschläge für vertragliche Absicherungen und eine Management Summary für Ihr Gremium. ### Pakete und Preise - Red-Flag-Scan — 5 Arbeitstage — ab CHF 9'500: Prüfung auf Deal-Breaker vor oder unmittelbar nach der Absichtserklärung: Architektur, Code-Stichprobe, Sicherheitsgrundlagen und Schlüsselpersonenrisiko. - Vollständige technische Due Diligence — 10–15 Arbeitstage — ab CHF 19'500: Umfassende Beurteilung mit Codeanalyse, Interviews, bezifferten Risiken und Empfehlungen für den Kaufvertrag. - 100-Tage-Plan nach dem Closing — 2–3 Wochen — auf Anfrage: Ein priorisierter Technologieplan für die ersten 100 Tage nach dem Closing, mit Verantwortlichen und Budget. ### Warum Bit2Board - 18 Jahre in der Softwarebranche, als Entwickler, Architekt, Teamleiter im Software-Consulting und Berater: Wir lesen Code und sprechen die Sprache der Entwickler. - Die Bewertung von Softwarerisiken sowie Kosten- und Produktivitätsanalysen gehörten zu den Kernaufgaben von Faysal Cherradi als Senior Transformation Consultant. - TOGAF-9-zertifiziert und MBA in strategischem Management: Feststellungen in der Sprache von Preis, Konditionen und Plan statt in Fachjargon. - Wir werden für die Prüfung bezahlt, nicht für den Abschluss der Transaktion. ### Wie wir KI einsetzen - KI-gestützte Code- und Abhängigkeitsanalysen erfassen das gesamte Repository, nicht nur eine Stichprobe. - KI übernimmt die erste Sichtung des Datenraums; jede Feststellung im Bericht wird von einer Fachperson überprüft. - Code und Inhalte des Datenraums werden ausschliesslich gemäss der Geheimhaltungsvereinbarung (NDA) verarbeitet, auf Wunsch ganz ohne Cloud-KI. ### Fragen Q: Wann sollte die technische Due Diligence stattfinden? A: Ein Red-Flag-Scan ist vor oder unmittelbar nach der Absichtserklärung am wertvollsten, solange Feststellungen den Preis noch verändern können. Die vollständige Due Diligence läuft während der Exklusivitätsphase, parallel zur finanziellen und rechtlichen Due Diligence. Q: Brauchen Sie Zugriff auf den Quellcode? A: Lesezugriff ist ideal. Lehnt der Verkäufer ihn ab, arbeiten wir mit einem Code-Review unter Aufsicht, der Architekturdokumentation und Interviews; die Grenzen der Prüfung weisen wir im Bericht aus. Q: Wie erlebt der Verkäufer die Prüfung? A: Als professionellen und respektvollen Prozess. Interviews planen wir gemeinsam mit dem Verkäufer, und Kunden oder Mitarbeitende kontaktieren wir nur nach Absprache. Q: Können Sie auch die IT eines Unternehmens beurteilen, das kein Softwareunternehmen ist? A: Ja, wenn der Wert des Unternehmens von seiner IT abhängt, etwa im E-Commerce, in der Logistik oder bei Dienstleistungen. Der Umfang wird entsprechend angepasst. Q: Was geschieht nach der Transaktion? A: Viele Käufer führen die Zusammenarbeit in der Übergangszeit mit einem 100-Tage-Plan oder einem [Fractional CTO](https://www.bit2boardconsulting.com/de/leistungen/fractional-cto/) fort. Das ist ein separater Entscheid nach dem Closing. Eine Checkliste für die Zeit vor der Unterzeichnung finden Sie in unseren [zwölf technischen Fragen](https://www.bit2boardconsulting.com/de/fachbeitraege/technische-due-diligence-software-kmu/). Offerte anfragen: https://www.bit2boardconsulting.com/de/offerte-anfragen/?service=technical-due-diligence Kostenloses Orientierungsgespräch buchen: https://www.bit2boardconsulting.com/de/orientierungsgespraech/?topic=technical-due-diligence ## Fractional CTO und interimistische Technologieführung URL: https://www.bit2boardconsulting.com/de/leistungen/fractional-cto/ Ein Fractional CTO bietet Unternehmen, für die sich eine Technologieleitung in Vollzeit nicht rechnet, dasselbe Urteilsvermögen an rund vier Tagen pro Monat: Technologiestrategie, Architekturentscheide, Lieferanten- und Budgetsteuerung, Rekrutierung und Teamentwicklung. Typische Kunden sind inhabergeführte KMU, neue Eigentümer nach einer Übernahme und Softwareunternehmen, deren Gründer sich zurückzieht. Ab CHF 6'500 pro Monat, für mindestens sechs Monate. ### Für - Inhabergeführte KMU ohne eigene Technologieführung - Neue Eigentümer im ersten Jahr nach einer Übernahme - Softwareunternehmen, deren Gründer sich zurückzieht - Verwaltungsräte, die Technologiekompetenz am Tisch brauchen ### Typische Ausgangslagen - Die IT-Kosten steigen laufend, und niemand kann Ihnen sagen, was Sie dafür bekommen. - Sie hängen von einem einzigen Lieferanten oder Entwickler ab – und wissen es. - Sie haben ein Unternehmen gekauft, und die Technologieführung ist mit dem Gründer gegangen. - Ein grosser Systementscheid steht an, etwa zu ERP, Plattform oder Cloud, und Sie möchten jemanden auf Ihrer Seite des Tisches. - Ihre Entwickler brauchen Orientierung, und Sie brauchen jemanden, der die nächsten rekrutieren kann. ### Was Sie erhalten - Technologiestrategie und Roadmap: Wo die Technologie das Geschäft in den nächsten zwei bis drei Jahren unterstützen muss – und in welcher Reihenfolge. - Architektur- und Investitionsentscheide: Vorbereitet, dokumentiert und vor Geschäftsleitung und Verwaltungsrat vertreten. - Lieferanten- und Budgetsteuerung: Verträge, Service-Levels, Lizenzen und Kosten, regelmässig überprüft. - Teamführung: Prioritäten, Rekrutierung, Entwicklungspraktiken und eine Nachfolgeregelung für das Ende des Mandats. ### So gehen wir vor 1. Bestandesaufnahme (Monat 1): Systeme, Lieferanten, Kosten, Personen und Risiken, mit schriftlich festgehaltener Ausgangslage. 2. Planung (Monate 1–2): Prioritäten und Roadmap, abgestimmt mit der Geschäftsleitung. 3. Führung (Monate 2–12): Regelmässige Präsenz, Entscheide und Steuerung, rund vier Tage pro Monat. 4. Übergabe (Letzte Monate): Eine feste Technologieleitung rekrutieren oder intern aufbauen und sauber übergeben. ### Pakete und Preise - Fractional-CTO-Retainer — mindestens 6 Monate — ab CHF 6'500 pro Monat: Monatliches Mandat mit rund vier Tagen Technologieführung, fest vereinbarter Verfügbarkeit und einem Monatsbericht an die Geschäftsleitung. - 100-Tage-Programm nach einer Übernahme — 100 Tage — Festpreis auf Anfrage: Technologische Integration und Stabilisierung in den ersten 100 Tagen nach dem Closing. ### Warum Bit2Board - Hat ein Software-Consulting-Team geleitet und verantwortet die technische Seite eines E-Government-Programms mit mehreren Lieferanten. - Deckt die ganze Rolle ab: Strategie (MBA), Architektur (TOGAF 9), Service-Management (ITIL 4) und praktische Softwareentwicklung. - Werdegang als Entwickler, Architekt und Berater: glaubwürdig bei Entwicklern, Lieferanten und Verwaltungsräten gleichermassen. ### Wie wir KI einsetzen - Wir führen in Ihrem Team einen praxisnahen und geregelten KI-Einsatz ein: wo er hilft, wie Daten geschützt werden und wer die Verantwortung trägt. - KI unterstützt Analyse und Dokumentation; die Entscheide bleiben bei der Geschäftsleitung, vorbereitet von Ihrem CTO. ### Fragen Q: Wie viele Tage pro Monat stehen uns zur Verfügung? A: In der Regel vier Tage, über den Monat verteilt, dazu Erreichbarkeit für dringende Fragen. Das Volumen lässt sich jedes Quartal anpassen. Q: Warum mindestens sechs Monate? A: Technologieführung braucht Zeit, bis sie wirkt: Der erste Monat dient der Bestandesaufnahme, Ergebnisse zeigen sich ab dem zweiten Quartal. Q: Kann der Fractional CTO uns gegenüber Lieferanten und Investoren vertreten? A: Ja, mit einem klar definierten Mandat. Gerade hier macht sich die Rolle oft bezahlt. Q: Schreiben Sie auch Code? A: Gelegentlich, für Prototypen oder Reviews. Die Rolle ist Führung; die Entwicklung bleibt bei Ihrem Team oder Ihren Lieferanten. Offerte anfragen: https://www.bit2boardconsulting.com/de/offerte-anfragen/?service=fractional-cto Kostenloses Orientierungsgespräch buchen: https://www.bit2boardconsulting.com/de/orientierungsgespraech/?topic=fractional-cto ## EU AI Act: Readiness und technische Dokumentation URL: https://www.bit2boardconsulting.com/de/leistungen/eu-ai-act-konformitaet/ Der EU AI Act (KI-Verordnung der EU) gilt auch für Schweizer Unternehmen, die KI-Systeme in der EU in Verkehr bringen oder deren KI-Ergebnisse dort verwendet werden. Wir klären, welche Ihrer Systeme er erfasst und in welche Risikoklasse sie fallen, schliessen die Lücken fristgerecht – bei Hochrisiko-KI-Systemen nach Anhang III neu bis zum 2. Dezember 2027 – und erstellen mit Ihrem Entwicklungsteam die technische Dokumentation. Ein Gap-Assessment dauert 3–4 Wochen und kostet ab CHF 12'000. ### Für - Schweizer und europäische Softwareunternehmen, die KI in ihre Produkte integrieren - Unternehmen, die KI bei Entscheiden über Bewerbungen, Kredite, Versicherungen oder Kunden einsetzen - Produkt-, Compliance- und Rechtsteams, die sich auf die Konformitätsbewertung vorbereiten ### Typische Ausgangslagen - Ein Kunde aus der EU fragt in einer Ausschreibung, ob Ihr Produkt die Anforderungen des AI Act erfüllt. - Ihre Software bewertet Personen, stuft sie ein oder filtert sie: Bewerbende, Kreditnehmende, Versicherte oder Studierende. - Sie sind nicht sicher, ob Sie Anbieter, Betreiber oder beides sind. - Ihr Produkt ist reguliert, etwa als Medizinprodukt oder Maschine, und enthält eine KI-Komponente. - Ihre Anwälte haben die Verordnung erklärt, aber niemand hat sie in technische Arbeitspakete übersetzt. - Sie haben gehört, dass die Fristen verschoben wurden, und möchten wissen, was noch gilt – und ab wann. ### Was Sie erhalten - Inventar der KI-Systeme: Alle KI-Systeme und KI-Modelle mit allgemeinem Verwendungszweck, die Sie entwickeln oder nutzen, jeweils mit Ihrer Rolle. - Risikoklassifizierung: Verbotene Praktik, Hochrisiko nach Anhang I oder III, Transparenzpflichten oder minimales Risiko – schriftlich begründet, einschliesslich einer allfälligen Ausnahme nach Artikel 6 Absatz 3. - Gap-Assessment und Roadmap: Was gegenüber den Artikeln 9 bis 17 und den Betreiberpflichten fehlt – mit Aufwand, Verantwortlichen und Terminen. - Technische Dokumentation: Dokumentation nach Anhang IV, Risikomanagement-Dossier, Daten-Governance und Ausgestaltung der menschlichen Aufsicht, gemeinsam mit Ihrem Entwicklungsteam erarbeitet. - Konformitätsbegleitung: Qualitätsmanagementsystem, EU-Konformitätserklärung, Registrierung und Beobachtung nach dem Inverkehrbringen. ### So gehen wir vor 1. Inventarisierung (Woche 1): Workshops mit Produktmanagement, Entwicklung und Compliance, um Systeme, Rollen und Märkte zu erfassen. 2. Klassifizierung (Woche 2): Die Risikoklasse jedes Systems mit ihrer Rechtsgrundlage, überprüft mit Ihrer Rechtsberatung. 3. Gap-Assessment (Wochen 2–4): Anforderungen im Abgleich mit der heutigen Praxis, mit einer Roadmap samt Kostenschätzung. 4. Dokumentation (Ab Monat 2): Technische Dokumentation und Prozesse, System für System. ### Pakete und Preise - Anwendbarkeits- und Gap-Assessment — 3–4 Wochen — ab CHF 12'000: Bis zu drei KI-Systeme: Inventar, Rollen, Risikoklassifizierung und eine Gap-Roadmap mit Kostenschätzung. - Technisches Dokumentationspaket — 6–10 Wochen — ab CHF 25'000 pro System: Dokumentation nach Anhang IV, Risikomanagement-Dossier und Konzept der menschlichen Aufsicht für ein Hochrisiko-KI-System. - Konformitätsbegleitung — laufend — Retainer auf Anfrage: Qualitätsmanagementsystem, Vorbereitung der Konformitätsbewertung, Registrierung und Beobachtung nach dem Inverkehrbringen. ### Warum Bit2Board - Architekten und Entwickler schreiben die Dokumentation: Wir übersetzen rechtliche Anforderungen in Systemdesign, Logging, Daten-Governance und Tests. - Data-Scientist-Lehrgang (2023) und Weiterbildung in Deep Learning: Wir verstehen, wie die Modelle in Ihrem Produkt aufgebaut sind. - Wir arbeiten mit Ihren Anwälten zusammen, nicht an ihrer Stelle. Die rechtliche Auslegung bleibt Sache Ihrer Rechtsberatung. - Schweizer Perspektive: Wir verfolgen auch die eigene KI-Regulierung der Schweiz, für die der Bundesrat bis Ende 2026 eine Vernehmlassungsvorlage in Auftrag gegeben hat. ### Wie wir KI einsetzen - Wir setzen KI so ein, wie es der AI Act von Ihnen erwartet: dokumentiert, unter menschlicher Aufsicht und mit protokollierten Entscheiden. - KI hilft, Anforderungen Ihrer bestehenden Dokumentation und Ihrem Code zuzuordnen; über die Klassifizierung entscheidet ein Mensch. ### Fragen Q: Gilt der EU AI Act auch für Schweizer Unternehmen? A: In vielen Fällen ja. Nach Artikel 2 gilt er für Anbieter, die KI-Systeme in der EU in Verkehr bringen oder dort in Betrieb nehmen, unabhängig davon, wo sie niedergelassen sind. Er gilt zudem für Anbieter und Betreiber ausserhalb der EU, wenn die von ihrem KI-System hervorgebrachte Ausgabe in der EU verwendet wird. Q: Welche Fristen gelten aktuell? A: Die Verbote und die Pflicht zur KI-Kompetenz gelten seit dem 2. Februar 2025, die Transparenzpflichten nach Artikel 50 seit dem 2. August 2026. Der Digital-Omnibus zur KI – die Verordnung (EU) 2026/1744, in Kraft seit dem 27. Juli 2026 – hat die Pflichten für Hochrisiko-KI-Systeme verschoben: für Systeme nach Anhang III auf den 2. Dezember 2027, für KI in Produkten nach Anhang I auf den 2. August 2028. Mehr dazu in unserer [Übersicht über die Änderungen](https://www.bit2boardconsulting.com/de/fachbeitraege/eu-ai-act-digital-omnibus-schweizer-unternehmen/). Q: Welche KI-Systeme gelten als hochriskant? A: KI-Systeme, die als Sicherheitsbauteile in Produkten dienen, welche unter die in Anhang I aufgeführten EU-Rechtsvorschriften fallen, sowie Systeme, die in den Bereichen von Anhang III eingesetzt werden: Biometrie, kritische Infrastruktur, Bildung, Beschäftigung, Zugang zu grundlegenden Diensten wie Krediten und Versicherungen, Strafverfolgung, Migration und Rechtspflege. Artikel 6 Absatz 3 nimmt einzelne Systeme nach Anhang III aus, die kein erhebliches Risiko bergen – nie aber Systeme, die ein Profiling natürlicher Personen vornehmen. Q: Sind Sie Juristen? A: Nein. Wir sind Architekten und Entwickler. Wir erarbeiten die technische Klassifizierung und Dokumentation und arbeiten mit Ihrer Rechtsberatung zusammen, welche die rechtliche Auslegung freigibt. Q: Wie hoch sind die Bussen? A: Bis zu EUR 35 Mio. oder 7 Prozent des weltweiten Jahresumsatzes bei verbotenen Praktiken und bis zu EUR 15 Mio. oder 3 Prozent bei den meisten übrigen Pflichten, einschliesslich der Anforderungen an Hochrisiko-KI-Systeme. Für KMU und seit dem Omnibus auch für kleine Mid-Caps gilt jeweils der niedrigere der beiden Beträge. Offerte anfragen: https://www.bit2boardconsulting.com/de/offerte-anfragen/?service=eu-ai-act Kostenloses Orientierungsgespräch buchen: https://www.bit2boardconsulting.com/de/orientierungsgespraech/?topic=eu-ai-act ## KI-Strategie und Innovationsprojekte URL: https://www.bit2boardconsulting.com/de/leistungen/ki-strategie-innovation/ Wir helfen Organisationen herauszufinden, wo KI messbaren Nutzen schafft, und konzipieren diese Anwendungsfälle so, dass sie sich entwickeln, betreiben und prüfen lassen: Potenzialanalyse, Business Case, Architektur, Daten und Governance sowie ein Pilotplan mit Erfolgskriterien. Für Geschäftsleitungen und IT-Verantwortliche, die Ergebnisse statt Experimente wollen. Eine KI-Potenzialanalyse dauert 2–3 Wochen und kostet ab CHF 9'500. ### Für - Geschäftsleitungen von KMU - IT-Verantwortliche in öffentlichen Verwaltungen und regulierten Unternehmen - Innovations- und Digitalisierungsverantwortliche ### Typische Ausgangslagen - Ihre Mitarbeitenden nutzen bereits KI-Tools, und es gibt keine Regeln dafür. - Sie haben drei Pilotprojekte durchgeführt, und keines hat es in den produktiven Betrieb geschafft. - Der Verwaltungsrat will bis zum nächsten Quartal eine KI-Strategie. - Lieferanten preisen KI-Funktionen an, und Sie können nicht beurteilen, welche ihr Geld wert sind. - Sie möchten Routinearbeit an KI-Agenten übergeben, sorgen sich aber um Daten, Fehler und Verantwortung. ### Was Sie erhalten - Landkarte der Anwendungsfälle: Anwendungsfälle, bewertet nach Nutzen, Machbarkeit, Datenreife und Risiko. - Business Case: Kosten, Nutzen und Annahmen für die stärksten Anwendungsfälle – in einer Form, die Ihre Finanzabteilung akzeptiert. - Architektur- und Datenkonzept: Wie jeder Anwendungsfall in Ihre Systeme passt: Modelle, Retrieval, Integration, Sicherheit und Betriebskosten. - Governance: KI-Richtlinie, Rollen, Freigabe und Überwachung, abgestimmt auf den EU AI Act, wo er anwendbar ist. - Pilotplan: Umfang, Erfolgskriterien und das Datum für den Entscheid über Ausbau oder Abbruch. ### So gehen wir vor 1. Erhebung (Woche 1): Interviews und Prozessaufnahmen, um mögliche Anwendungsfälle zu sammeln. 2. Bewertung (Woche 2): Nutzen, Machbarkeit, Daten und Risiko für jeden Kandidaten. 3. Entscheid (Woche 3): Ein priorisiertes Portfolio und Business Cases, der Geschäftsleitung präsentiert. 4. Konzeption und Pilot (Ab Monat 2): Architektur, Governance und ein Pilotprojekt mit messbaren Erfolgskriterien. ### Pakete und Preise - KI-Potenzialanalyse — 2–3 Wochen — ab CHF 9'500: Erhebung und Bewertung von Anwendungsfällen, mit priorisiertem Portfolio und zwei Business Cases. - Architektur und Governance — 4–8 Wochen — Festpreis nach der Potenzialanalyse: Zielarchitektur, Datenkonzept und Governance für die ausgewählten Anwendungsfälle. - Innovationspartnerschaft — ab 6 Monaten — auf Anfrage: Laufende Begleitung vom Pilotprojekt bis zum produktiven Betrieb, mit einem Portfolio-Review pro Quartal. ### Warum Bit2Board - Architektur zuerst: KI, die sich nicht integrieren, absichern und betreiben lässt, ist kein Anwendungsfall. - Hinter der Beratung stehen ein Data-Scientist-Lehrgang (2023) und 18 Jahre Softwareentwicklung. - Compliance von Anfang an eingebaut: AI Act, Datenschutz und Records Management. ### Wie wir KI einsetzen - Wir nutzen KI täglich in der eigenen Arbeit und schätzen deshalb realistisch ein, was sie kann und was nicht. - Business Cases beruhen auf offengelegten Annahmen, die Sie hinterfragen können – nicht auf Benchmarks von Herstellern. ### Fragen Q: Entwickeln Sie die KI-Lösung selbst? A: Wir konzipieren und steuern sie. Gebaut wird sie von Ihrem Team oder von einem Lieferanten, den wir mit Ihnen auswählen – so bleiben Sie von uns unabhängig. Q: Welche Modelle und Plattformen empfehlen Sie? A: Was zu Ihren Daten, Ihrem Risiko und Ihrem Budget passt. Wir haben keine Partnerschaften und beziehen keine Provisionen, und wir planen so, dass Sie das Modell später wechseln können. Q: Sind unsere Daten sicher, wenn wir generative KI nutzen? A: Das können sie sein – mit den richtigen Verträgen, Einstellungen und der passenden Architektur. Datenstandort, Ausschluss vom Modelltraining, Zugriffskontrolle und Protokollierung sind Teil jedes Konzepts, das wir liefern. Q: Wie messen wir den Erfolg? A: Für jedes Pilotprojekt werden vor dem Start Erfolgskriterien vereinbart, etwa eingesparte Zeit, Fehlerquote oder Kosten pro Fall, dazu ein Datum, an dem über Ausbau oder Abbruch entschieden wird. Offerte anfragen: https://www.bit2boardconsulting.com/de/offerte-anfragen/?service=ai-innovation Kostenloses Orientierungsgespräch buchen: https://www.bit2boardconsulting.com/de/orientierungsgespraech/?topic=ai-innovation ## HERMES-Konformitätsprüfung der Projektdokumentation URL: https://www.bit2boardconsulting.com/de/leistungen/hermes-konformitaetspruefung/ Wir prüfen Ihre HERMES-Projektdokumente unabhängig anhand von HERMES 2022 und den Kriterien Ihrer Prüfinstanzen – etwa Studie, Projektmanagementplan, Konzepte und Testberichte. Für Projektleitende in Schweizer Behörden und für deren Lieferanten. Der Quick-Check für ein Dokument dauert 5 Arbeitstage und kostet ab CHF 2'900: Sie erhalten eine Feststellungsliste mit Fundstellen und einen priorisierten Massnahmenplan. ### Für - Projektleitende und PMOs in Bundes-, Kantons- und Gemeindeverwaltungen - Qualitäts- und Risikomanager in HERMES-Projekten - Beratungsunternehmen und Integratoren, die HERMES-Ergebnisse an öffentliche Auftraggeber liefern ### Typische Ausgangslagen - Ihr Projektausschuss schickt Dokumente immer wieder in eine weitere Runde. - Eine Phasenfreigabe steht an, und Sie sind nicht sicher, ob die Dokumente genügen. - Das Qualitäts- und Risikomanagement oder die interne Revision hat eine Prüfung angekündigt. - Sie haben ein Projekt übernommen und können nicht beurteilen, welche Ergebnisse fehlen oder veraltet sind. - Als Lieferant möchten Sie Ihre Ergebnisse prüfen lassen, bevor Ihr Auftraggeber sie begutachtet. - Ihre Dokumente widersprechen sich: Die Studie sagt das eine, die Lösungsarchitektur etwas anderes. ### Was Sie erhalten - Feststellungsliste: Jede Feststellung mit Fundstelle, dem betroffenen HERMES-Ergebnis oder Prüfkriterium, dem Schweregrad und einem konkreten Korrekturvorschlag. - Konformitätsmatrix: Pro Phase die Ergebnisse, die Ihr Szenario und Ihr Tailoring vorsehen, mit ihrem Stand: vorhanden, unvollständig oder fehlend – einschliesslich der von HERMES minimal geforderten Dokumente für die Projektsteuerung. - Dokumentübergreifende Prüfung: Widersprüche zwischen Studie, Konzepten, Architektur, Plänen und Ausschreibungsunterlagen, mit den betroffenen Textstellen nebeneinander. - Priorisierter Massnahmenplan: Was vor dem nächsten Freigabeentscheid korrigiert werden muss, was warten kann und wer es erledigen sollte. - Besprechung der Ergebnisse: Eine 60-minütige Sitzung mit der Projektleitung oder den Autorinnen und Autoren, in der wir die Feststellungen gemeinsam durchgehen. ### So gehen wir vor 1. Auftragsklärung (Tag 1): Wir legen mit Ihnen die Dokumente, das verwendete HERMES-Szenario und Tailoring sowie die Kriterien fest, auf die Ihre Prüfinstanzen achten. 2. Prüfung (Tage 2–4): Strukturierte Durchsicht anhand von HERMES 2022 und Ihren Kriterien, ergänzt durch KI-gestützte Quervergleiche über alle Dokumente. 3. Feststellungen (Tag 4): Jede Feststellung wird an ihrer Quelle verifiziert und so formuliert, dass die Autorin oder der Autor sie ohne Sitzung korrigieren kann. 4. Besprechung der Ergebnisse (Tag 5): Durchsprache mit dem Projektteam und ein Massnahmenplan, ausgerichtet auf den nächsten Entscheid. ### Pakete und Preise - Quick-Check — 5 Arbeitstage — ab CHF 2'900: Ein Dokument mit bis zu 60 Seiten, geprüft anhand von HERMES 2022 und Ihren Kriterien, mit Feststellungsliste und Massnahmenplan. - Pilot — 8 Wochen — CHF 18'000 pauschal: Bis zu 10 Dokumente aus zwei Projekten, Konformitätsmatrix, dokumentübergreifende Prüfung und eine Prüf-Checkliste, die Ihr Team wiederverwenden kann. - Jahresvereinbarung — 12 Monate — auf Anfrage: Eine vereinbarte Anzahl Prüfungen pro Jahr zu einem festen Preis pro Dokument, mit priorisierter Bearbeitung vor Phasenfreigaben. ### Warum Bit2Board - Faysal Cherradi verantwortet Architektur und Dokumentations-Governance einer interkantonalen E-Government-Plattform, die nach HERMES umgesetzt wird, und hat IT-Projekte des Bundes mit Budgets bis CHF 6 Mio. geleitet. - Wir prüfen so, wie Ihre Prüfinstanzen prüfen werden: Phasenfreigaben, minimal geforderte Dokumente, Konsistenz und die Frage, ob das Dokument dem Projektausschuss einen Entscheid ermöglicht. - Feststellungen auf Deutsch, Französisch oder Englisch – passend zu Ihren Dokumenten und Ihrem Projektausschuss. - Unabhängig: Wir prüfen nie eine Lösung, die wir selbst liefern. ### Wie wir KI einsetzen - KI liest jedes Dokument vollständig und markiert Lücken und Widersprüche zwischen den Dokumenten – daraus entstehen die meisten Prüfbemerkungen. - Faysal Cherradi gleicht jede Feststellung mit der Textstelle und der HERMES-Referenz ab, bevor Sie sie erhalten. - Vertrauliche Projektdokumente bearbeiten wir nur dann mit KI, wenn Sie zustimmen; sonst prüfen wir ohne KI. ### Fragen Q: Nach welcher HERMES-Version prüfen Sie? A: Nach HERMES 2022, der aktuellen Ausgabe, herausgegeben von der Schweizerischen Bundeskanzlei und vom Verein eCH als Standard eCH-0054 anerkannt. Verwendet Ihre Organisation ein eigenes Tailoring oder eigene Vorlagen, berücksichtigen wir diese ebenfalls. Q: Welche Dokumente können Sie prüfen? A: Jedes schriftliche HERMES-Ergebnis: Projektinitialisierungsauftrag, Studie, Projektmanagementplan, Konzepte, Lösungsarchitektur, Testkonzept, Abnahmeprotokolle und Releaseberichte sowie die Projektschlussbeurteilung. Die meisten Quick-Checks betreffen eine Studie, einen Projektmanagementplan oder ein Konzept kurz vor einer Phasenfreigabe. Q: Ersetzen Sie unser Qualitäts- und Risikomanagement? A: Nein. Wir geben dem Projekt oder der Rolle Qualitäts- und Risikomanagement eine unabhängige zweite Durchsicht. Ist diese Rolle extern besetzt, stimmen wir uns ab, damit sich die Feststellungen nicht überschneiden. Q: Kann auch ein Lieferant die Prüfung in Auftrag geben? A: Ja. Integratoren und Beratungsunternehmen nutzen sie als Quality Gate, bevor sie Ergebnisse an ihren Auftraggeber übergeben. Für beide Seiten desselben Projekts prüfen wir nur mit schriftlicher Zustimmung beider Parteien. Q: Ist Bit2Board mit der Bundeskanzlei verbunden? A: Nein. HERMES ist ein offener Standard der Schweizerischen Bundesverwaltung. Bit2Board ist ein unabhängiges Beratungsunternehmen, weder mit der Bundeskanzlei verbunden noch von ihr empfohlen. Mehr dazu im Fachbeitrag [Sechs Gründe, warum HERMES-Dokumente in der Prüfung scheitern](https://www.bit2boardconsulting.com/de/fachbeitraege/hermes-dokumente-pruefungssicher/). Offerte anfragen: https://www.bit2boardconsulting.com/de/offerte-anfragen/?service=hermes-review Kostenloses Orientierungsgespräch buchen: https://www.bit2boardconsulting.com/de/orientierungsgespraech/?topic=hermes-review ## IT-Beschaffung und Ausschreibung (BöB, IVöB) URL: https://www.bit2boardconsulting.com/de/leistungen/it-beschaffung-ausschreibung/ Wir bereiten IT-Beschaffungen von Schweizer Behörden und öffentlichen Unternehmen nach dem revidierten Beschaffungsrecht vor (BöB für den Bund, IVöB für Kantone und Gemeinden): Beschaffungsstrategie, Anforderungen, Eignungs- und Zuschlagskriterien, Bewertungsmodell und Ausschreibungsunterlagen bis hin zur Begleitung der Evaluation. Ein Readiness-Review dauert 2 Wochen und kostet ab CHF 8'500; die vollständige Vorbereitung offerieren wir zum Festpreis. ### Für - Beschaffungsstellen und IT-Projektleitende in Schweizer Behörden - Öffentliche Unternehmen und Institutionen, die dem Beschaffungsrecht unterstellt sind - Projektauftraggeber, deren HERMES-Studie in eine Beschaffung mündet ### Typische Ausgangslagen - Eine Beschaffung steht im Projektplan, aber im Team hat noch niemand eine IT-Ausschreibung geschrieben. - Ihre Anforderungen lesen sich wie eine Wunschliste, und Sie wissen nicht, welche davon die Anbieter einpreisen werden. - Sie befürchten eine Beschwerde eines unterlegenen Anbieters. - Auf die letzte Ausschreibung gingen zwei Angebote ein, und beide lagen über dem Budget. - Sie müssen den Zuschlag gegenüber dem Steuerungsausschuss oder der Finanzkontrolle begründen. - Ein Rahmenvertrag läuft aus, und Sie müssen entscheiden, ob Sie weiter abrufen, verlängern oder neu ausschreiben. ### Was Sie erhalten - Beschaffungsstrategie: Verfahrensart, Lose, Vertragsart und Zeitplan – mit der Begründung, die eine Prüfinstanz erwartet. - Anforderungskatalog: Muss-Anforderungen und bewertete Anforderungen, so formuliert, dass die Anbieter sie beantworten und Sie die Antworten bewerten können. - Eignungs- und Zuschlagskriterien: Kriterien, Gewichtung und ein Bewertungsmodell für Preis und Qualität, vor der Publikation an realistischen Musterangeboten getestet. - Ausschreibungsunterlagen: Pflichtenheft, Antwortformulare, Ablauf der Fragerunde und Entwürfe der Vertragsanhänge, bereit zur Publikation auf simap.ch. - Begleitung der Evaluation: Rückfragen an die Anbieter, Bewertungsworkshops und ein Evaluationsbericht, der jeden Entscheid dokumentiert. ### So gehen wir vor 1. Readiness-Review (2 Wochen): Wir prüfen Studie, Anforderungen und Planung und zeigen Ihnen, was vor der Publikation noch fehlt. 2. Markt und Strategie (1–3 Wochen): Marktanalyse, Wahl der Verfahrensart, Lose und Bewertungsmodell. 3. Ausschreibungsunterlagen (3–6 Wochen): Anforderungen, Kriterien und Unterlagen, abgestimmt mit Ihrer Beschaffungsstelle und Ihrem Rechtsdienst. 4. Evaluation (nach Ablauf der Eingabefrist): Begleitung von der Angebotsöffnung bis zum Evaluationsbericht. ### Pakete und Preise - Readiness-Review Ausschreibung — 2 Wochen — ab CHF 8'500: Prüfung der vorhandenen Studie, der Anforderungen und der Entwürfe der Unterlagen, mit Lückenliste und empfohlener Verfahrensart. - Vollständige Ausschreibungsvorbereitung — 6–12 Wochen — Festpreis nach dem Readiness-Review: Strategie, Anforderungen, Kriterien, Bewertungsmodell und Ausschreibungsunterlagen bis zur Publikation. - Begleitung der Evaluation — pro Ausschreibung — auf Anfrage: Rückfragen, Bewertungsworkshops und Evaluationsbericht, auf Abruf während der Evaluationsphase. ### Warum Bit2Board - Faysal Cherradi wirkt in einem interkantonalen E-Government-Programm mit mehreren Lieferanten an Pflichtenheften und an der Anbieterevaluation mit und hat IT-Projekte des Bundes mit Budgets bis CHF 6 Mio. geleitet. - Architektur und Beschaffung in einer Person: Anforderungen, die Anbieter tatsächlich umsetzen und kalkulieren können. - Strikte Unabhängigkeit: Bei Ausschreibungen, die wir mit vorbereiten, reichen wir nie selbst ein Angebot ein und beraten auch keine Anbieter. ### Wie wir KI einsetzen - KI gleicht Ihre Anforderungen mit der Studie, der Architektur und früheren Ausschreibungen ab und findet Lücken, Doppelungen und Anforderungen, die sich nicht bewerten lassen. - KI hilft beim Entwurf von Musterangeboten, mit denen wir das Bewertungsmodell vor der Publikation auf die Probe stellen. - Rechtsfragen bleiben bei Ihrer Beschaffungsstelle oder Ihren Juristinnen und Juristen: Wir weisen auf sie hin, beantworten sie aber nicht. ### Fragen Q: Bieten Sie Rechtsberatung zum Beschaffungsrecht an? A: Nein. Wir erarbeiten die technischen und kommerziellen Inhalte der Ausschreibung und arbeiten mit Ihrer Beschaffungsstelle oder Ihren Juristinnen und Juristen zusammen. Diese bleiben für Rechtsfragen wie die Wahl der Verfahrensart oder das Beschwerderisiko verantwortlich. Q: Begleiten Sie neben Ausschreibungen des Bundes auch solche von Kantonen und Gemeinden? A: Ja. Wir arbeiten mit dem Bundesgesetz (BöB) und der Interkantonalen Vereinbarung (IVöB) und richten uns nach den Beschaffungsregeln und Vorlagen Ihrer Organisation. Q: Reichen Sie danach selbst ein Angebot ein? A: Nie. Bit2Board reicht bei keiner Ausschreibung, die es mit vorbereitet hat, ein Angebot ein und berät dabei auch keine Anbieter. Das schützt Ihr Verfahren vor Problemen mit der Vorbefassung. Q: Können Sie auch helfen, wenn die Ausschreibung bereits publiziert ist? A: Ja, bei der Beantwortung von Anbieterfragen und bei der Evaluation. Publizierte Unterlagen lassen sich nur in engen Grenzen ändern. Je früher Sie uns beiziehen, desto mehr können wir verbessern. Q: Wie fügt sich die Beschaffung in HERMES ein? A: In HERMES läuft die Beschaffung als eigenes Modul parallel zur Studie und zur Konzeptarbeit. Wir stimmen die Ausschreibung auf die Studie und die Lösungsarchitektur ab, damit die Ergebnisse den nächsten Freigabeentscheid stützen. Mit einer [HERMES-Dokumentenprüfung](https://www.bit2boardconsulting.com/de/leistungen/hermes-konformitaetspruefung/) lässt sich die Studie kontrollieren, bevor die Ausschreibung geschrieben wird. Offerte anfragen: https://www.bit2boardconsulting.com/de/offerte-anfragen/?service=it-procurement Kostenloses Orientierungsgespräch buchen: https://www.bit2boardconsulting.com/de/orientierungsgespraech/?topic=it-procurement ## Lieferanten- und Vertragssteuerung nach dem Zuschlag URL: https://www.bit2boardconsulting.com/de/leistungen/lieferantensteuerung/ Wenn ein Lieferant Meilensteine verpasst, Zahlungen nicht mehr zum sichtbaren Fortschritt passen oder sich die Abnahme immer weiter verschiebt, stellen wir die Kontrolle wieder her. Wir gleichen Vertrag, Planung und Lieferobjekte mit dem tatsächlich Gelieferten ab, legen messbare Abnahmekriterien fest, führen ein faktenbasiertes Reporting ein und bereiten die Entscheide für Ihren Steuerungsausschuss vor. Ein Health-Check dauert 2–3 Wochen und kostet ab CHF 9'500; die laufende Steuerung erfolgt als Retainer (monatliches Mandat). ### Für - Projektauftraggeber und Steuerungsausschüsse ausgelagerter IT-Projekte - Beschaffungs- und Vertragsverantwortliche in Behörden und öffentlichen Unternehmen - CIOs von Unternehmen, die auf einen oder zwei kritische IT-Lieferanten angewiesen sind ### Typische Ausgangslagen - Meilensteine verschieben sich, doch jeder Statusbericht ist grün. - Sie bezahlen Aufwand, können das Ergebnis aber nicht messen. - Abnahmetests werden immer wieder verschoben oder enden ohne klaren Entscheid. - Mehrere Lieferanten schieben sich gegenseitig die Schuld für Probleme an den Schnittstellen zu. - Änderungsanträge stapeln sich, und niemand kennt mehr den tatsächlichen Leistungsumfang. - Sie brauchen Fakten vor einer Eskalation oder einem Vertragsentscheid. ### Was Sie erhalten - Health-Check der Leistungserbringung: Vertrag, Leistungsumfang, Planung, Lieferobjekte und Rechnungen im Abgleich mit dem tatsächlich Gelieferten, einschliesslich der Ursachen. - Messbare Abnahmekriterien: Für jedes offene Lieferobjekt: was «fertig» bedeutet, wie es getestet wird und wer es abnimmt. - Steuerungsbericht: Ein einseitiger Status, gestützt auf Nachweise statt auf Selbsteinschätzung, mit den Entscheiden, die der Ausschuss treffen muss. - Eskalationsdossier: Fakten, Vertragsbezüge und Optionen, bereit für eine formelle Eskalation oder eine Nachverhandlung. ### So gehen wir vor 1. Dokumentensichtung (Woche 1): Vertrag mit Anhängen, Pläne, Statusberichte, Änderungsanträge, Rechnungen und Abnahmeprotokolle. 2. Interviews (Wochen 1–2): Auftraggeber, Lieferant und Anwender, jeweils einzeln. 3. Health-Check (Wochen 2–3): Die Lücke zwischen Vertrag, Planung und Realität, ihre Ursachen und die Handlungsoptionen. 4. Steuerung (laufend): Abnahmekriterien, Reporting und Begleitung in Steuerungssitzungen, falls Sie die Zusammenarbeit als Retainer fortsetzen. ### Pakete und Preise - Health-Check — 2–3 Wochen — ab CHF 9'500: Analyse eines Vertrags oder einer Lieferantenbeziehung, mit Feststellungen, Risiken und empfohlenen Massnahmen. - Governance-Retainer — ab 3 Monaten — ab CHF 3'500 pro Monat: Abnahmekriterien, faktenbasiertes Reporting und Unterstützung in der Steuerung, typischerweise zwei Tage pro Monat. ### Warum Bit2Board - Als technischer Projektleiter eines interkantonalen E-Government-Programms koordiniert Faysal Cherradi mehrere Lieferanten gleichzeitig. Zudem hat er als Transformationsberater im Lieferantenmanagement und an Produktivitätsanalysen gearbeitet. - Architekturerfahrung: Wir können beurteilen, ob ein Lieferobjekt technisch vollständig ist, nicht nur, ob es geliefert wurde. - Neutral: keine geschäftlichen Bindungen an Integratoren oder Softwarehersteller. ### Wie wir KI einsetzen - KI gleicht Verträge, Änderungsanträge, Pläne und Berichte ab und zeigt, wo sie voneinander abweichen. - Schlussfolgerungen zur Leistung eines Lieferanten ziehen Menschen, und zwar mit den zugehörigen Belegen. - Lieferantendokumente behandeln wir vertraulich, gemäss Ihrem Vertrag mit dem betreffenden Lieferanten. ### Fragen Q: Können Sie die unabhängige Qualitätssicherung unseres Projekts übernehmen? A: Ja, sofern wir keine Beziehung zu den betroffenen Lieferanten haben. Allfällige frühere Kontakte legen wir vor Beginn offen. Q: Übernehmen Sie die Projektleitung? A: In der Regel nicht. Wir stärken Ihre Steuerung des Lieferanten. Wenn Sie eine interimistische technische Projektleitung brauchen, können wir das als separates Mandat besprechen. Q: Arbeiten Sie auch für Lieferanten? A: Nicht im selben Projekt. In anderen Projekten beauftragen uns Integratoren, ihre Lieferobjekte zu prüfen, bevor sie sie dem Auftraggeber übergeben. Q: Was brauchen Sie für den Start? A: Den Vertrag mit seinen Anhängen, die aktuelle Planung und die letzten Statusberichte, offene Änderungsanträge und Abnahmeprotokolle. Ein Lesezugriff auf die Projektablage hilft. Offerte anfragen: https://www.bit2boardconsulting.com/de/offerte-anfragen/?service=vendor-governance Kostenloses Orientierungsgespräch buchen: https://www.bit2boardconsulting.com/de/orientierungsgespraech/?topic=vendor-governance ## Internationale Beratung für die digitale Verwaltung URL: https://www.bit2boardconsulting.com/de/leistungen/internationale-digitale-verwaltung/ Für Ministerien, Digitalagenturen und von Gebern finanzierte Programme im Nahen Osten, in Nordafrika und im frankophonen Afrika, die E-Government-Plattformen, Interoperabilität oder digitale Identität sorgfältig planen und beschaffen müssen. Wir bringen Schweizer Praxis in Architektur, Beschaffung und Projektsteuerung mit und arbeiten auf Französisch, Arabisch und Englisch. Den Umfang klären wir auf Anfrage: vom zweiwöchigen Review eines Programms oder Angebots bis zum Architektur-Framework mit Befähigungsprogramm. ### Für - Ministerien und nationale Digitalagenturen - Internationale Organisationen und von Gebern finanzierte Programme - Beratungsunternehmen, die Programme für die digitale Verwaltung umsetzen und einen erfahrenen Architekten brauchen ### Typische Ausgangslagen - Ihr Ministerium plant ein Bürgerportal oder eine gemeinsame Serviceplattform und braucht eine Zielarchitektur. - Ein von Gebern finanziertes Programm braucht Terms of Reference oder eine Ausschreibung für eine digitale Plattform. - Mehrere Behörden müssen Daten austauschen, aber jedes System spricht seine eigene Sprache. - Sie brauchen eine unabhängige Beurteilung eines Lieferantenangebots oder eines Programmkonzepts. - Ihr Team arbeitet auf Französisch oder Arabisch, die verfügbare Expertise aber nur auf Englisch. ### Was Sie erhalten - Programm- oder Angebotsreview: Eine unabhängige Beurteilung eines Konzepts, einer Ausschreibung oder eines Angebots, mit Risiken und Empfehlungen. - Zielarchitektur: Fähigkeiten, Plattformen, Interoperabilität und Identität, erarbeitet nach TOGAF und modelliert in ArchiMate. - Beschaffungsunterlagen: Terms of Reference und Anforderungen, die lokale und internationale Anbieter beantworten können. - Befähigungsprogramm: Schulung und Coaching, damit Ihr Team die Architektur selbst weiterführen kann, wenn unser Mandat endet. ### So gehen wir vor 1. Ausgangslage (1–2 Wochen): Stakeholder, bestehende Systeme, rechtlicher Rahmen und Finanzierungsbedingungen. 2. Standortbestimmung (2–4 Wochen): Wo Sie stehen, wo Sie hinmüssen und welche Optionen dorthin führen. 3. Konzeption (4–12 Wochen): Zielarchitektur, Roadmap und Beschaffungsunterlagen. 4. Übergabe (laufend): Coaching und Qualitätssicherung während der Umsetzung, remote und vor Ort. ### Pakete und Preise - Programm- oder Angebotsreview — 2–3 Wochen — auf Anfrage: Unabhängiges Review eines Programmkonzepts, einer Ausschreibung oder eines Angebots, mit schriftlichen Empfehlungen. - Architektur-Framework und Befähigungsprogramm — 3–9 Monate — auf Anfrage: Zielarchitektur, Governance und ein Schulungsprogramm für das interne Team. ### Warum Bit2Board - Arabischer Muttersprachler, der auf Französisch, Deutsch und Englisch arbeitet; in Marokko geboren und in der Schweizer Verwaltung zu Hause. - Erfahrung aus erster Hand mit einer interkantonalen E-Government-Plattform: Portal, Identitäts- und Zugriffsmanagement, mehrere Lieferanten, gemeinsame Governance. - TOGAF-9-zertifiziert, ArchiMate im täglichen Einsatz. ### Wie wir KI einsetzen - KI hilft, Dokumente zwischen Französisch, Arabisch und Englisch zu übersetzen und abzugleichen; Faysal Cherradi prüft jede Übersetzung, die in einen Entscheid einfliesst. - Die Daten unterliegen den Regeln des Auftraggebers: Wo das lokale Recht es verlangt, arbeiten wir ohne Cloud-KI. ### Fragen Q: In welchen Ländern arbeiten Sie? A: Vor allem in Marokko und weiteren Ländern Nordafrikas und des Nahen Ostens sowie im frankophonen Afrika. Wir arbeiten remote, mit Einsätzen vor Ort, wo diese einen Mehrwert bringen. Q: Können Sie nach den Beschaffungsregeln eines Gebers arbeiten? A: Ja. Wir sind mit formellen öffentlichen Beschaffungen in der Schweiz vertraut und richten uns nach den Regeln der finanzierenden Organisation. Q: Arbeiten Sie auf Arabisch? A: Ja. Faysal Cherradi ist arabischer Muttersprachler. Workshops und Dokumente sind auf Arabisch, Französisch oder Englisch möglich. Q: Arbeiten Sie mit lokalen Partnern zusammen? A: Ja, wo es dem Auftraggeber dient. Lokale Partner nennen wir in unserer Offerte. Offerte anfragen: https://www.bit2boardconsulting.com/de/offerte-anfragen/?service=international Kostenloses Orientierungsgespräch buchen: https://www.bit2boardconsulting.com/de/orientierungsgespraech/?topic=international ## Enterprise-Architektur URL: https://www.bit2boardconsulting.com/de/leistungen/enterprise-architektur/ Enterprise-Architektur macht Ihre IT-Landschaft verständlich und schafft die Grundlage für Entscheide: welche Fähigkeiten Ihre Organisation braucht, welche Systeme diese unterstützen, wo Risiken und Redundanzen liegen und in welcher Reihenfolge Sie Veränderungen angehen. Wir beurteilen den Reifegrad Ihres Architekturmanagements und erarbeiten mit TOGAF und ArchiMate Blueprint und Roadmap. Zudem schulen und coachen wir Ihr Architekturteam. Ein Reifegrad-Assessment dauert 3–4 Wochen und kostet ab CHF 14'000. ### Für - CIOs und Architekturverantwortliche - Öffentliche Verwaltungen, die eine Architekturfunktion aufbauen oder erneuern - Versorgungsunternehmen, Versicherungen und Organisationen im Gesundheitswesen mit historisch gewachsenen IT-Landschaften ### Typische Ausgangslagen - Niemand kann sagen, wie viele Applikationen Sie betreiben oder welche Sie abschalten könnten. - Jedes Projekt zeichnet sein eigenes Architekturdiagramm – in seiner eigenen Notation. - Das Architekturboard gibt Projekte frei, hat aber kein Zielbild, an dem es sie messen könnte. - Eine Fusion, ein neues Gesetz oder eine Cloud-Strategie zwingt Sie, Ihre IT-Landschaft zu überdenken. - Sie haben Architekten eingestellt, doch der Rolle fehlen noch Methode, Tools und Mandat. ### Was Sie erhalten - Reifegrad-Assessment: Wo Ihr Architekturmanagement steht, gemessen an einem anerkannten Reifegradmodell, mit den nächsten drei Schritten. - Capability Map und IT-Landschaft: Business Capabilities, Applikationen, Daten und Schnittstellen in einem ArchiMate-Modell. - Zielarchitektur und Roadmap: Prinzipien, Zielbild und ein etappierter Plan mit Abhängigkeiten und Kosten. - Architektur-Governance: Architekturboard, Review-Prozess, Vorlagen und Architekturentscheide (ADR), passend zu Ihrer Organisation. - Schulung und Coaching: ArchiMate- und TOGAF-Schulungen für Ihr Team und Coaching der Architekten in laufenden Projekten. ### So gehen wir vor 1. Stakeholder-Fragen (Wochen 1–2): Wir sammeln die Fragen, auf die Führung, Projekte und Betrieb Antworten von der Architektur brauchen. 2. Assessment (Wochen 2–4): Reifegrad, IT-Landschaft und Schwachstellen, mit Bericht und Empfehlungen. 3. Blueprint (1–3 Monate): Zielarchitektur, Prinzipien und Roadmap, gemeinsam mit Ihrem Team erarbeitet. 4. Befähigung (laufend): Schulung, Coaching und Governance, damit Ihr Architekturmanagement auch ohne uns weiterläuft. ### Pakete und Preise - Reifegrad-Assessment — 3–4 Wochen — ab CHF 14'000: Stakeholder-Fragen, Reifegradbeurteilung und Überblick über die IT-Landschaft, mit einer empfohlenen Roadmap. - ArchiMate-Schulung — 1–3 Tage — auf Anfrage: Praxisnahe ArchiMate-Workshops für Architekten und Analysten, mit Ihrer eigenen IT-Landschaft als Übungsmaterial. - Blueprint und Roadmap — 1–3 Monate — Festpreis nach dem Assessment: Zielarchitektur, Prinzipien, Capability Map und eine etappierte Roadmap. - Coaching für Architekten — laufend — auf Anfrage: Regelmässiges Coaching Ihrer Architekten in laufenden Projekten und bei Entscheiden. ### Warum Bit2Board - TOGAF-9-zertifiziert (2021), mit ArchiMate, Sparx Enterprise Architect, Architekturentscheiden (ADR), ATAM und CBAM im täglichen Einsatz. - Hat für einen Schweizer Energieversorger die ganze Abfolge durchgeführt: Reifegrad-Assessment, ArchiMate-Schulung, Stakeholder-Fragen, Blueprint und Coaching der Architekten. - Lead Architect einer E-Government-Plattform, die sich neun Kantone teilen: Architekturarbeit, bei der mehrere Träger und die Politik mitreden, ist vertrautes Terrain. ### Wie wir KI einsetzen - KI hilft, aus bestehenden Dokumenten, Inventaren und Diagrammen ein erstes Modell der IT-Landschaft abzuleiten, das Ihre Fachleute anschliessend korrigieren. - Die Modelle bleiben in Ihren Tools und in offenen Formaten wie dem ArchiMate-Austauschformat, nicht in unseren. ### Fragen Q: Brauchen wir TOGAF, um Enterprise-Architektur zu betreiben? A: Nein. TOGAF ist eine nützliche Referenz, aber wir verwenden nur, was Ihre Organisation braucht. Die meisten Kunden beginnen mit einer Capability Map, einem Modell der IT-Landschaft und einem Entscheidprozess. Q: Mit welchen Tools arbeiten Sie? A: Mit Archi, Sparx Enterprise Architect und weiteren Tools, die ArchiMate unterstützen. Wir können in Ihrem bestehenden Tool arbeiten oder Sie bei der Wahl eines Tools beraten. Q: Wann sehen wir Ergebnisse? A: Das Assessment liefert innert vier Wochen einen brauchbaren Überblick über die IT-Landschaft und eine Roadmap. Ein tragfähiges Architekturmanagement aufzubauen, dauert sechs bis zwölf Monate. Q: Können Sie unser Team in ArchiMate schulen? A: Ja. Die Schulung arbeitet mit Ihrer eigenen IT-Landschaft als Übungsmaterial. Das Ergebnis ist deshalb eine erste Version Ihres Modells, nicht nur ein Zertifikat. Offerte anfragen: https://www.bit2boardconsulting.com/de/offerte-anfragen/?service=enterprise-architecture Kostenloses Orientierungsgespräch buchen: https://www.bit2boardconsulting.com/de/orientierungsgespraech/?topic=enterprise-architecture ## Integrationsarchitektur: APIs, Events und Datenflüsse URL: https://www.bit2boardconsulting.com/de/leistungen/integrationsarchitektur/ Die Integrationsarchitektur legt fest, wie Ihre Systeme Daten austauschen: welche Schnittstellen APIs werden, welche Events, was über eine Integrationsplattform läuft und wem welche Schnittstelle gehört. Wir erfassen Ihre gewachsene Punkt-zu-Punkt-Landschaft, entwerfen die Zielarchitektur und legen Standards und Regeln fest, die sie sauber halten. Für CIOs und Architekturteams mit vielen Schnittstellen. Ein Integrations-Assessment dauert 2–3 Wochen und kostet ab CHF 9'500. ### Für - CIOs und Architekturverantwortliche mit gewachsenen Anwendungslandschaften - Teams, die eine veraltete Middleware oder einen Enterprise Service Bus ablösen - Organisationen, die Cloud-Dienste, Partner oder mehrere öffentliche Stellen anbinden ### Typische Ausgangslagen - Niemand hat eine vollständige Liste Ihrer Schnittstellen oder weiss, wem welche gehört. - Jedes neue System bringt eine weitere Punkt-zu-Punkt-Verbindung, und jede Änderung bricht etwas anderes. - Ihre Middleware oder Ihr Service Bus wird nicht mehr unterstützt, und die Ablösung wirkt wie eine Operation am offenen Herzen. - Daten kommen zu spät, doppelt oder gar nicht an, und jedes Team gibt dem anderen die Schuld. - Sie wechseln zu Cloud-Diensten und müssen zwischen APIs, Events und Dateitransfers wählen. - Mehrere Organisationen müssen Daten austauschen, und jede verwendet eigene Formate. ### Was Sie erhalten - Schnittstelleninventar: Alle Schnittstellen mit Quelle, Ziel, Protokoll, Daten, Häufigkeit und Verantwortlichen in einem Modell. - Ziel-Integrationsarchitektur: Welche Integrationen APIs werden, welche Events, was über eine Integrationsplattform läuft und wie Sicherheit und Monitoring über alle hinweg funktionieren. - Plattformentscheid: Optionen für API-Management, Message Broker und Integrationsplattformen, verglichen nach Kosten, Know-how und Abhängigkeit vom Anbieter. - Schnittstellenstandards und Governance: Designrichtlinien, Versionierung, Dokumentation und Zuständigkeiten, mit einem schlanken Review-Prozess. - Migrations-Roadmap: Die Reihenfolge, in der Punkt-zu-Punkt-Verbindungen und alte Middleware abgelöst werden – ohne Big-Bang-Umstellung. ### So gehen wir vor 1. Bestandesaufnahme (Woche 1): Schnittstellen, Datenflüsse, Plattformen und Verantwortliche, erhoben aus Dokumentation, Konfiguration und Interviews. 2. Assessment (Wochen 2–3): Risiken, Engpässe und doppelte Datenflüsse, mit einer empfohlenen Zielrichtung. 3. Zielbild (4–8 Wochen): Integrationsarchitektur, Plattformentscheid, Standards und Migrations-Roadmap. 4. Governance (laufend): Design-Reviews und Coaching, damit neue Schnittstellen den Standards folgen. ### Pakete und Preise - Integrations-Assessment — 2–3 Wochen — ab CHF 9'500: Schnittstelleninventar, Schwachstellen und Risiken, mit einer empfohlenen Zielrichtung. - Ziel-Integrationsarchitektur — 4–8 Wochen — Festpreis nach dem Assessment: Architektur, Plattformentscheid, Schnittstellenstandards und Migrations-Roadmap. - Integrations-Governance — laufend — auf Anfrage: Design-Reviews für Schnittstellen, ein Integrationsboard und Coaching für Ihre Teams. ### Warum Bit2Board - Entwirft die Integration einer interkantonalen E-Government-Plattform über API-Gateway, Integrationsschicht, Message Broker und Backend-Services hinweg. - Praxis in Event-Driven Architecture, Microservices und Domain-Driven Design – und zu Hause auf der Datenseite: Datenmodelle, Schnittstellenverträge und Datenqualität. - Methoden der Enterprise-Architektur: Schnittstellen in ArchiMate modelliert, Entscheide als Architekturentscheide (ADR) festgehalten. ### Wie wir KI einsetzen - KI hilft, das erste Schnittstelleninventar aus Konfiguration, Code und Dokumentation zu erstellen; Ihr Team bestätigt es anschliessend. - KI entwirft Schnittstellendokumentation und Testfälle; die Verantwortlichen prüfen und genehmigen sie. ### Fragen Q: APIs oder Events? A: Beides hat seinen Platz. APIs eignen sich für Anfragen, die sofort eine Antwort brauchen; Events für Änderungen, von denen mehrere Systeme erfahren müssen. Die meisten Landschaften brauchen beides – plus einige gut geführte Dateitransfers. Q: Brauchen wir eine Integrationsplattform? A: Nicht immer. Einige gut entworfene APIs können genügen. Eine Plattform lohnt sich, wenn Sie viele Schnittstellen, Partner oder Transformationen steuern. Das Assessment beantwortet diese Frage für Ihre Situation. Q: Können Sie uns bei der Ablösung unseres alten Service Bus helfen? A: Ja. Wir planen die Migration Schnittstelle für Schnittstelle, sodass Alt und Neu parallel laufen, bis der letzte Abnehmer umgezogen ist. Q: Bauen Sie die Integrationen? A: Wir entwerfen, prüfen und steuern. Gebaut wird von Ihrem Team oder einem Lieferanten, den wir mit Ihnen auswählen und steuern. Offerte anfragen: https://www.bit2boardconsulting.com/de/offerte-anfragen/?service=integration-architecture Kostenloses Orientierungsgespräch buchen: https://www.bit2boardconsulting.com/de/orientierungsgespraech/?topic=integration-architecture ## Identitäts- und Zugriffsarchitektur (IAM, OIDC, E-ID) URL: https://www.bit2boardconsulting.com/de/leistungen/iam-architektur/ Die Identitäts- und Zugriffsarchitektur legt fest, wer sich anmelden kann, wer was sehen und tun darf und wie Sie das gegenüber der Revision nachweisen. Wir beurteilen Ihr heutiges Identitäts- und Zugriffsmanagement (IAM), entwerfen die Zielarchitektur mit Keycloak, Microsoft Entra ID, OpenID Connect und der staatlichen E-ID und planen die Migration – einschliesslich der Identitäten für KI-Agenten. Für Behörden, Portalbetreiber und regulierte Unternehmen. Ein Assessment dauert 3 Wochen und kostet ab CHF 12'000. ### Für - Betreiber von Bürger- und Kundenportalen - Behörden, die sich auf die staatliche E-ID vorbereiten - Regulierte Unternehmen mit komplexen Rollenmodellen - Teams, die KI-Agenten einführen, welche im Namen von Benutzern handeln ### Typische Ausgangslagen - Jede Applikation hat ihr eigenes Login und ihr eigenes Rollenmodell. - Sie werden die staatliche E-ID akzeptieren müssen und wissen nicht, wo sie in Ihre Architektur passt. - Ihr Identity Mapping wurde vor Jahren gebaut, und niemand will es anfassen. - Die Revision fragt, wer worauf Zugriff hatte, und die Antwort dauert Wochen. - KI-Agenten sollen bald im Namen von Benutzern handeln, und niemand hat festgelegt, was sie dürfen. - Sie lösen einen selbst entwickelten Identity Provider durch Keycloak oder Entra ID ab. ### Was Sie erhalten - IAM-Assessment: Identitätsquellen, Protokolle, Rollen, Abläufe und Risiken, dokumentiert im Ist-Zustand. - Zielarchitektur: Identity Provider, Föderation, Token- und Claims-Design, Berechtigungsmodell und Vertrauensniveaus. - Migrationsplan: Schritte, Parallelbetrieb von Alt und Neu sowie Rückfalloptionen – ohne dass Benutzer ausgesperrt werden. - Identitätskonzept für KI-Agenten: Wie sich KI-Agenten authentifizieren, mit delegierten Rechten für Benutzer handeln und einen Audit-Trail hinterlassen. ### So gehen wir vor 1. Bestandesaufnahme (Woche 1): Applikationen, Identitätsspeicher, Protokolle und Rollenmodelle. 2. Assessment (Wochen 2–3): Lücken gegenüber den Vorgaben zu Sicherheit, Benutzerfreundlichkeit und Revision. 3. Sollkonzept (4–8 Wochen): Architektur, Token- und Claims-Design sowie das Berechtigungsmodell. 4. Migration (gemäss Plan): Schrittweise Migration mit Qualitätssicherung der Umsetzung. ### Pakete und Preise - IAM-Assessment — 3 Wochen — ab CHF 12'000: Analyse des Ist-Zustands und seiner Risiken, mit einer Empfehlung für die Zielrichtung. - Zielarchitektur und Migrationsplan — 4–8 Wochen — Festpreis nach dem Assessment: Detaillierte Zielarchitektur, Token- und Berechtigungsdesign sowie eine Migrations-Roadmap. - Identitätskonzept für KI-Agenten — 2–4 Wochen — auf Anfrage: Authentifizierung, Delegation und Audit-Design für KI-Agenten, die im Namen von Benutzern handeln. ### Warum Bit2Board - Konzipiert das Zugriffsmanagement einer interkantonalen E-Government-Plattform: Keycloak und OpenID Connect, mit Tokens, die bei jedem Übergang vom API-Gateway bis zu den Backend-Services validiert werden. - Kennt auch die Altsysteme: Identity Mapping zwischen kantonalen Systemen und externen Dienstleistern. - Verfasst Architekturdokumente, die Sicherheitsfachleute der öffentlichen Hand prüfen, und schreibt sie mit Blick auf diese Leserschaft. ### Wie wir KI einsetzen - KI-Agenten sind eine neue Art von Benutzern: Wir gestalten ihre Identitäten, Rechte und Audit-Trails wie die jedes privilegierten Kontos. - KI hilft, Rollenmodelle und Zugriffsdaten in grossem Umfang auszuwerten; Zugriffsentscheide bleiben bei den Fachverantwortlichen. ### Fragen Q: Keycloak oder Microsoft Entra ID? A: Das hängt davon ab, wer Ihre Benutzer sind, wo die Daten gespeichert sein müssen, wie hoch die Lizenzkosten sind und welches Know-how Ihr Team mitbringt. Viele Organisationen setzen beides ein: Entra ID für die Mitarbeitenden und Keycloak für Bürger oder Kunden. Das Assessment vergleicht die Optionen für Ihren Fall. Q: Wie bereiten wir uns auf die staatliche E-ID vor? A: Indem Sie festlegen, wo die E-ID geprüft wird, welches Vertrauensniveau jeder Dienst braucht und wie eine geprüfte Identität auf Konten und Rollen in Ihren Systemen abgebildet wird. Die staatliche E-ID ist ein verifizierbarer Nachweis (Verifiable Credential) in der Wallet-App swiyu. Die Prüfung läuft deshalb anders ab als bei einem klassischen föderierten Login. Q: Was ist eine Agentenidentität? A: Ein KI-Agent, der für einen Benutzer handelt, braucht eine eigene Identität, begrenzte Rechte, die ihm dieser Benutzer delegiert, und ein Protokoll seiner Aktionen. Ohne das leiht sich ein Agent entweder die Zugangsdaten des Benutzers aus, oder er kann gar nicht arbeiten. Q: Können Sie die Umsetzung unseres Lieferanten prüfen? A: Ja. Wir prüfen Konfiguration, Token-Design und Code auf Sicherheit und auf Übereinstimmung mit der Zielarchitektur. Offerte anfragen: https://www.bit2boardconsulting.com/de/offerte-anfragen/?service=iam-architecture Kostenloses Orientierungsgespräch buchen: https://www.bit2boardconsulting.com/de/orientierungsgespraech/?topic=iam-architecture ## Review von Lösungs- und Softwarearchitekturen URL: https://www.bit2boardconsulting.com/de/leistungen/architektur-review/ Ein unabhängiges Review Ihrer Lösungs- oder Softwarearchitektur, bevor Sie Budget freigeben: Plattform- und Cloud-Entscheide, Micro-Frontends und Microservices, Integration, Sicherheit und Betreibbarkeit. Wir beurteilen die Qualitätsmerkmale, auf die es Ihnen ankommt, mit anerkannten Methoden wie ATAM, CBAM und Architekturentscheiden (ADR) und geben eine klare Empfehlung ab. Die Entscheidungsunterstützung dauert 1 Woche und kostet ab CHF 4'800; ein vollständiges Review dauert 2 Wochen und kostet ab CHF 9'000. ### Für - Projektauftraggeber und Steuerungsausschüsse vor einem Freigabeentscheid - CIOs, die eine Plattform oder einen Cloud-Anbieter wählen - Produkt- und Entwicklungsteams, die eine Zweitmeinung wünschen - Behörden, welche die Lösungsarchitektur eines Lieferanten beurteilen ### Typische Ausgangslagen - Das Architekturkonzept eines Lieferanten liegt auf dem Tisch, und der Steuerungsausschuss muss es freigeben. - Ihr Team ist sich bei der Wahl zwischen zwei Plattformen uneins, und die Diskussion dauert seit Monaten an. - Probleme mit Performance, Verfügbarkeit oder Sicherheit tauchen immer wieder auf. - Sie stehen vor dem Wechsel in die Cloud – oder aus ihr heraus. - Der Meilenstein zur Lösungsarchitektur in Ihrem HERMES-Projekt steht bevor. ### Was Sie erhalten - Analyse der Qualitätsmerkmale: Performance, Verfügbarkeit, Sicherheit, Wartbarkeit und Kosten, gemessen an Ihren Szenarien. - Risiken und Zielkonflikte: Sensitivitätspunkte, Risiken und Nicht-Risiken, jeweils mit Belegen. - Dokumentierter Entscheid: Der Entscheid, die geprüften Optionen und die Konsequenzen, festgehalten als Architekturentscheid (ADR). - Empfehlung: Freigeben, mit Auflagen freigeben oder überarbeiten – und was zu ändern ist. ### So gehen wir vor 1. Szenarien (Tage 1–2): Wir vereinbaren die Geschäftsziele und die Qualitätsszenarien, welche die Architektur erfüllen muss. 2. Analyse (Tage 2–6): Dokumente, Code-Stichproben und Interviews mit den Architekten. 3. Workshop (Tag 7): Bewertungsworkshop mit den Stakeholdern nach ATAM. 4. Bericht (Tage 8–10): Feststellungen, Architekturentscheid (ADR) und Empfehlung. ### Pakete und Preise - Entscheidungsunterstützung — 1 Woche — ab CHF 4'800: Ein einzelner Architekturentscheid, analysiert mit Optionen, Abwägungen und einer Empfehlung. - Architektur-Review — 2 Wochen — ab CHF 9'000: Vollständiges Review einer Lösungsarchitektur mit Bewertungsworkshop und Bericht. ### Warum Bit2Board - Verfasst und vertritt Architekturspezifikationen für Micro-Frontends, Designsysteme und Identitätsmanagement in einem Programm mit mehreren Lieferanten. Wir wissen also, wie eine prüfbare Architektur aussieht. - Methoden statt Meinungen: ATAM, CBAM und Architekturentscheide (ADR). - Hintergrund als Softwareentwickler mit Java EE, C#, Python und Spring Boot: Wir lesen Code, nicht nur Diagramme. ### Wie wir KI einsetzen - KI gleicht Architekturdokumente untereinander und mit dem Code ab, um Widersprüche rasch zu finden. - Risiken und Zielkonflikte werden von Menschen bewertet – im Workshop, wo die Stakeholder sie hinterfragen können. ### Fragen Q: Was ist der Unterschied zu einem Sicherheitsaudit? A: Ein Sicherheitsaudit prüft auf Schwachstellen. Ein Architektur-Review klärt, ob der Entwurf alle Qualitätsmerkmale erfüllt, die Sie brauchen, darunter die Sicherheit, und ob die eingegangenen Kompromisse vertretbar sind. Q: Können Sie die Architektur eines Lieferanten für uns prüfen? A: Ja, und wir bleiben dabei vom Lieferanten unabhängig. Wir prüfen auch, ob die Architektur die Anforderungen Ihrer Ausschreibung oder Ihres Vertrags erfüllt. Q: Was ist ATAM? A: Die Architecture Tradeoff Analysis Method, entwickelt am Software Engineering Institute der Carnegie Mellon University. Sie bewertet eine Architektur anhand von Qualitätsszenarien, die mit den Stakeholdern vereinbart werden. Q: Brauchen wir die vollständige Methode? A: Nicht immer. Für einen einzelnen Entscheid genügt eine Woche Entscheidungsunterstützung. Das vollständige Review eignet sich für grosse Releases und Meilensteinentscheide. Offerte anfragen: https://www.bit2boardconsulting.com/de/offerte-anfragen/?service=architecture-review Kostenloses Orientierungsgespräch buchen: https://www.bit2boardconsulting.com/de/orientierungsgespraech/?topic=architecture-review ## IT-Service-Management für das KI-Zeitalter (ITIL 4) URL: https://www.bit2boardconsulting.com/de/leistungen/it-service-management-ki/ KI-Agenten klassifizieren heute Tickets, beantworten Benutzeranfragen und schlagen Changes vor. Das verändert, wie IT-Services gestaltet, gemessen und gesteuert werden müssen. Mit ITIL 4 beurteilen wir, wie bereit Ihre Organisation ist, und gestalten das Servicemodell neu: welche Arbeiten Agenten übernehmen dürfen, unter welchen Kontrollen, wie die Verantwortung beim Menschen bleibt und wie der Nutzen gemessen wird. Ein Readiness-Check dauert 2 Wochen und kostet ab CHF 8'500, die Neugestaltung des Servicemodells ab CHF 40'000. ### Für - Verantwortliche für IT-Service-Management und Servicedesk - CIOs öffentlicher Verwaltungen und regulierter Unternehmen - IT-Dienstleister, die ihr Angebot neu ausrichten ### Typische Ausgangslagen - Der Hersteller Ihres ITSM-Tools aktiviert KI-Funktionen, und Sie haben noch nicht entschieden, wie Sie sie nutzen wollen. - Ein Chatbot beantwortet Benutzeranfragen, aber niemand ist für die Qualität seiner Antworten verantwortlich. - Sie möchten Routinetickets von Agenten lösen lassen, fürchten aber Fehler im Produktivbetrieb. - Ihre Service Level Agreements messen noch Reaktionszeiten, die durch Agenten bedeutungslos werden. - Die Revision will wissen, wer den Change genehmigt hat, den ein Agent vorgeschlagen hat. ### Was Sie erhalten - Readiness-Check: Praktiken, Daten, Wissensdatenbank und Tools, beurteilt auf ihre Eignung für KI-Unterstützung, mit Quick Wins und Risiken. - Servicemodell für Mensch und KI: Welche Praktiken und Aufgaben Agenten übernehmen und unter welchen Kontrollen – die Verantwortung bleibt beim Menschen. - Kontrollen und Audit-Trail: Genehmigungen, Protokollierung und Eskalation für Aktionen von Agenten, abgestimmt auf Ihre Change- und Sicherheitsrichtlinien. - Kennzahlen für den Nutzen: Messgrössen für Ergebnisse und Benutzererlebnis, die das Zählen von Aktivitäten ablösen. ### So gehen wir vor 1. Ausgangslage (Woche 1): Ticketdaten, Praktiken, Wissen und Tools. 2. Readiness-Analyse (Woche 2): Anwendungsfälle, Risiken und Quick Wins. 3. Neugestaltung (6–12 Wochen): Servicemodell, Kontrollen und Kennzahlen, gemeinsam mit Ihren Serviceverantwortlichen erarbeitet. 4. Einführung (gemäss Plan): Pilotieren, messen, dann skalieren. ### Pakete und Preise - Readiness-Check — 2 Wochen — ab CHF 8'500: Beurteilung von Praktiken, Daten und Tools, mit einer priorisierten Liste von KI-Anwendungsfällen im Service-Management. - Neugestaltung des Servicemodells — 6–12 Wochen — ab CHF 40'000: Neugestaltung von Servicemodell, Kontrollen, Rollen und Kennzahlen für das Zusammenspiel von Mensch und KI. ### Warum Bit2Board - ITIL 4 Strategist (Direct, Plan and Improve) und ITIL 4 Specialist (Drive Stakeholder Value), beide 2022 erworben. - Die Sicht des Architekten: Wir verbinden Servicedesign mit Identitätsmanagement, Protokollierung und Integration – denn genau dort liegen die eigentlichen Risiken von Agenten. - Praktische Erfahrung mit KI in der eigenen Mandatsarbeit. ### Wie wir KI einsetzen - Wir analysieren Ihre Ticket-Historie mit KI, um die Arbeiten zu finden, die Agenten sicher übernehmen können. - Jede Agentenfunktion, die wir empfehlen, hat eine verantwortliche Person und lässt sich abschalten. ### Fragen Q: Brauchen wir ITIL, um KI in IT-Services einzusetzen? A: Nein. Aber der Blick von ITIL 4 auf Wertströme hilft bei der Entscheidung, wo Agenten Nutzen stiften und wo sie Risiken schaffen. Q: Mit welchen ITSM-Tools arbeiten Sie? A: Der Ansatz hängt nicht vom Tool ab. Wir arbeiten mit der Plattform, die Sie einsetzen, zum Beispiel ServiceNow, Jira Service Management oder TOPdesk. Q: Wie steht es um den Datenschutz? A: Tickets enthalten oft Personendaten. Wir legen fest, was Agenten lesen dürfen, wo Daten bearbeitet werden und wie lange Protokolle aufbewahrt werden – im Einklang mit dem Datenschutzgesetz (DSG) und der DSGVO. Q: Woran erkennen wir, dass die Agenten gute Arbeit leisten? A: An Qualitätsstichproben, Rückmeldungen der Benutzer und Ergebniskennzahlen, die vor der Inbetriebnahme vereinbart werden. Dazu kommen klare Regeln, wann ein Agent an einen Menschen übergeben muss. Offerte anfragen: https://www.bit2boardconsulting.com/de/offerte-anfragen/?service=ai-service-management Kostenloses Orientierungsgespräch buchen: https://www.bit2boardconsulting.com/de/orientierungsgespraech/?topic=ai-service-management ## Branchen URL: https://www.bit2boardconsulting.com/de/branchen/ Technologieprobleme sehen in einem Handelshaus, einem Pharmaunternehmen oder einem Kanton anders aus. Hier sind die Branchen, in denen Faysal Cherradi gearbeitet hat, die Ausgangslagen, denen wir dort begegnen, und die passenden Leistungen. ### Öffentliche Verwaltung und Sozialversicherung Bundesämter, Kantone, Gemeinden und Sozialversicherungen führen lange Projekte nach HERMES und Beschaffungsrecht, mit mehreren Lieferanten und vielen Anspruchsgruppen. - Eine Studie oder ein Konzept muss die nächste Phasenfreigabe bestehen. - Eine IT-Ausschreibung nach BöB oder IVöB muss vorbereitet werden. - Mehrere Kantone oder Ämter teilen sich eine Plattform und deren Steuerung. - Bürgerinnen, Bürger und Unternehmen sollen sich mit der staatlichen E-ID anmelden. Passende Leistungen: HERMES-Konformitätsprüfung der Projektdokumentation; IT-Beschaffung und Ausschreibung (BöB, IVöB); Lieferanten- und Vertragssteuerung nach dem Zuschlag; Identitäts- und Zugriffsarchitektur (IAM, OIDC, E-ID) Erfahrung: Lead Architect einer interkantonalen E-Government-Plattform; IT-Projekte des Bundes mit Budgets bis CHF 6 Mio.; Begleitung eines Modernisierungsprogramms von über CHF 12 Mio. in der Invalidenversicherung. ### Energie und Versorgung Versorgungsunternehmen betreiben gewachsene Landschaften, in denen Netz-, Mess-, Kunden- und Abrechnungssysteme auf die Betriebstechnik treffen – unter Regulierung und stetigem Kostendruck. - Niemand kann die Anwendungslandschaft von Anfang bis Ende erklären. - Die Architekturfunktion braucht eine Methode, ein Modell und ein Mandat. - Schnittstellen zwischen Messwesen, Abrechnung und Kundensystemen brechen immer wieder. Passende Leistungen: Enterprise-Architektur; Integrationsarchitektur: APIs, Events und Datenflüsse; Review von Lösungs- und Softwarearchitekturen Erfahrung: Enterprise-Architektur für ein Schweizer Energieversorgungsunternehmen: Reifegrad-Assessment, ArchiMate-Schulung, EA-Blueprint und Coaching von Architekten. ### Pharma und Life Sciences In Pharma und Life Sciences müssen computergestützte Systeme mit GxP-Daten validiert bleiben, und ihre Aufzeichnungen müssen über Jahre vollständig, unverändert und lesbar sein – auch nachdem ein System abgeschaltet wurde. - Ein validiertes System soll an neue Plattformen angebunden werden, ohne die Datenintegrität zu gefährden. - Eine KI-Funktion in einem Produkt oder Prozess muss nach dem EU AI Act klassifiziert und dokumentiert werden. - Feststellungen zur Datenintegrität deuten auf fragile Schnittstellen und manuelle Umwege hin. Passende Leistungen: EU AI Act: Readiness und technische Dokumentation; Integrationsarchitektur: APIs, Events und Datenflüsse; Review von Lösungs- und Softwarearchitekturen Erfahrung: Arbeit an validierten Systemen in den Life Sciences, einschliesslich Benutzerabnahmetests und Reporting gemeinsam mit den Teams des Kunden. ### Rohstoffhandel Handelshäuser betreiben spezialisierte Handels- und Risikosysteme, kaufen und verkaufen Geschäftseinheiten und müssen Handels- und Buchhaltungsdaten für Revision und Steuerbehörden aufbewahren – lange nachdem ein System den Besitzer gewechselt hat. - Nach einem Carve-out müssen Sie das Handelssystem des Verkäufers verlassen, bevor das Transitional Service Agreement endet. - Ein Plattformentscheid für Handel oder Risiko braucht eine unabhängige Zweitmeinung. - Schnittstellen zwischen Handel, Logistik und Finanzsystemen sind fragil. Passende Leistungen: Integrationsarchitektur: APIs, Events und Datenflüsse; Technische Due Diligence bei Software-Übernahmen; Review von Lösungs- und Softwarearchitekturen Erfahrung: Carve-out-Projekt für ein in zwei Ländern genutztes Rohstoffhandelssystem, abgeschlossen vor dem Ende des Transitional Service Agreement. ### Industrie und Fertigung Industrieunternehmen modernisieren ERP- und Produktionssysteme in Wellen, und jede Welle hinterlässt alte Systeme, Schnittstellen und Daten. - Ein neues ERP und ältere Produktionssysteme müssen während der Umstellung zusammenarbeiten. - Produktions-, ERP- und Logistiksysteme sind Punkt zu Punkt verbunden. - Eine Übernahme oder ein Verkauf braucht einen Plan, um die IT zusammenzuführen oder zu trennen. Passende Leistungen: Integrationsarchitektur: APIs, Events und Datenflüsse; Enterprise-Architektur; Fractional CTO und interimistische Technologieführung Erfahrung: zwei ERP-Einführungsprojekte, selbst mitumgesetzt, für Hersteller von Schienenfahrzeugen und Industrieanlagen. ### Softwarefirmen und ihre Käufer Inhabergeführte Softwarefirmen wechseln den Besitzer, wenn die Gründer in Pension gehen. Käufer, Investoren und Kreditgeber müssen wissen, was Code, Team und Kundenverträge wirklich wert sind – und wer die Technologie danach führt. - Sie stehen kurz vor dem Kauf einer Softwarefirma und kennen nur die Präsentation des Verkäufers. - Nur der Gründer versteht den Code. - Nach der Übernahme führt niemand die Technologie. Passende Leistungen: Technische Due Diligence bei Software-Übernahmen; Fractional CTO und interimistische Technologieführung; Review von Lösungs- und Softwarearchitekturen Erfahrung: 18 Jahre in Software, vom Entwickler und Architekten bis zum Teamleiter Software Consulting; Software-Risikobewertung sowie Kosten- und Produktivitätsanalysen als Transformation Consultant. ## EU AI Act nach dem Digital-Omnibus: Was Schweizer Unternehmen bis wann tun müssen URL: https://www.bit2boardconsulting.com/de/fachbeitraege/eu-ai-act-digital-omnibus-schweizer-unternehmen/ Published: 2026-10-11 Der Digital-Omnibus zur KI, die Verordnung (EU) 2026/1744, ist seit dem 27. Juli 2026 in Kraft. Er verschiebt die Hochrisiko-Pflichten für Systeme nach Anhang III auf den 2. Dezember 2027 und für KI in regulierten Produkten auf den 2. August 2028. Verbote, Transparenzpflichten und die Wirkung über die EU hinaus bleiben aber bestehen. Schweizer Unternehmen, die KI in die EU verkaufen, sollten den Aufschub nutzen, um zu klassifizieren, zu dokumentieren und zu testen, statt abzuwarten. ## Was sich geändert hat – und was nicht Der Omnibus ändert den AI Act, die Verordnung (EU) 2024/1689, gezielt. Der grösste Teil der Verordnung bleibt, wie er war. Auf diese Termine kommt es jetzt an: | Pflicht | Vor dem Omnibus | Nach dem Omnibus | |---|---|---| | Verbotene Praktiken (Artikel 5) | seit 2. Februar 2025 | unverändert; ab 2. Dezember 2026 zwei neue Verbote zu intimen Bildern ohne Einwilligung der Betroffenen und zu Darstellungen sexuellen Kindesmissbrauchs | | KI-Kompetenz (Artikel 4) | Pflicht, für ein ausreichendes Mass an KI-Kompetenz zu sorgen, seit 2. Februar 2025 | abgeschwächt zur Pflicht, Massnahmen zur Förderung der KI-Kompetenz zu ergreifen | | Transparenzpflichten (Artikel 50) | ab 2. August 2026 | unverändert; für generative Systeme, die schon vor dem 2. August 2026 auf dem Markt waren, gilt die maschinenlesbare Kennzeichnung der Ausgaben ab 2. Dezember 2026 | | Hochrisiko-KI-Systeme, Anhang III | ab 2. August 2026 | ab 2. Dezember 2027 | | Hochrisiko-KI in regulierten Produkten, Anhang I | ab 2. August 2027 | ab 2. August 2028 | | Geldbussen für kleinere Unternehmen (Artikel 99) | für KMU der niedrigere der beiden Beträge | niedrigerer Betrag auch für kleine Mid-Caps | Die Verschiebung verschafft Zeit für die Hochrisiko-Anforderungen – für nichts anderes. Die Transparenzpflichten gelten bereits: Wenn Ihr System mit Menschen interagiert, synthetische Inhalte erzeugt oder Emotionen erkennt, sind die Offenlegungspflichten nach Artikel 50 schon heute in Kraft. ## Warum Schweizer Unternehmen betroffen sind Die Schweiz ist nicht Mitglied der EU, doch der AI Act wirkt über die Grenze hinaus. Nach Artikel 2 gilt er für: - Anbieter, die KI-Systeme in der EU in Verkehr bringen oder in Betrieb nehmen, unabhängig davon, wo sie niedergelassen sind; - Anbieter und Betreiber mit Sitz ausserhalb der EU, wenn die vom KI-System hervorgebrachte Ausgabe in der EU verwendet wird. Ein Schweizer Softwareunternehmen, das an Kunden in der EU verkauft oder dessen Scoring-Ergebnisse ein Kunde in der EU verwendet, fällt deshalb in den Anwendungsbereich. Die Schweiz selbst hat noch kein KI-spezifisches Gesetz. Am 12. Februar 2025 hat der Bundesrat entschieden, die KI-Konvention des Europarats zu ratifizieren und KI vor allem über gezielte, sektorbezogene Anpassungen des bestehenden Rechts zu regulieren. Das Eidgenössische Justiz- und Polizeidepartement (EJPD) soll bis Ende 2026 eine Vernehmlassungsvorlage vorlegen. Für Unternehmen, die in die EU verkaufen, bleibt der AI Act der strengere Massstab. ## Ist Ihr System ein Hochrisiko-KI-System? Ein KI-System kann auf zwei Wegen als hochriskant gelten: 1. **Anhang I:** Das KI-System ist Sicherheitsbauteil eines Produkts oder selbst ein Produkt, das unter die Produktvorschriften der EU fällt, etwa unter die Regeln für Maschinen, Medizinprodukte oder Spielzeug. 2. **Anhang III:** Das System wird in einem der aufgeführten Bereiche eingesetzt: Biometrie; kritische Infrastruktur; allgemeine und berufliche Bildung; Beschäftigung und Personalmanagement; Zugang zu grundlegenden privaten und öffentlichen Diensten, etwa Kreditwürdigkeitsprüfung, Risikobewertung und Preisbildung in der Lebens- und Krankenversicherung oder Anspruch auf öffentliche Leistungen; Strafverfolgung; Migration, Asyl und Grenzkontrolle; Rechtspflege und demokratische Prozesse. Artikel 6 Absatz 3 nimmt Systeme nach Anhang III aus, die kein erhebliches Risiko bergen, etwa wenn sie nur eine eng gefasste Verfahrensaufgabe erfüllen oder das Ergebnis einer bereits abgeschlossenen menschlichen Tätigkeit verbessern. Die Ausnahme gilt nie, wenn das System ein Profiling natürlicher Personen vornimmt, und der Anbieter muss seine Bewertung dokumentieren, bevor er das System in Verkehr bringt. Ebenso wichtig wie das System ist Ihre Rolle. **Anbieter**, die ein System entwickeln und unter eigenem Namen in Verkehr bringen, tragen den grössten Teil der Pflichten. **Betreiber**, die ein System in eigener Verantwortung verwenden, haben nach Artikel 26 eigene Pflichten; bestimmte öffentliche Stellen und Dienstleister müssen zudem nach Artikel 27 eine Grundrechte-Folgenabschätzung durchführen. ## Was Anbieter von Hochrisiko-KI-Systemen eingerichtet haben müssen - ein Risikomanagementsystem über den gesamten Lebenszyklus (Artikel 9); - Daten-Governance für Trainings-, Validierungs- und Testdaten (Artikel 10); - technische Dokumentation gemäss Anhang IV (Artikel 11); - automatische Protokollierung von Ereignissen (Artikel 12); - Betriebsanleitungen und Transparenz gegenüber den Betreibern (Artikel 13); - eine im Systemdesign verankerte menschliche Aufsicht (Artikel 14); - Genauigkeit, Robustheit und Cybersicherheit (Artikel 15); - ein Qualitätsmanagementsystem (Artikel 17); - Konformitätsbewertung, EU-Konformitätserklärung, CE-Kennzeichnung und Registrierung (Artikel 43, 47, 48 und 49); - Beobachtung nach dem Inverkehrbringen (Artikel 72). Nichts davon ist ein Dokument, das man am Schluss schreibt. Protokollierung, menschliche Aufsicht und Daten-Governance sind Designentscheide. Deshalb kostet ein später Start mehr als die Dokumentation selbst. ## Ein 14-Monats-Plan bis Dezember 2027 1. **Bis Ende 2026: Inventar und Klassifizierung.** Erfassen Sie jedes KI-System und jedes KI-Modell mit allgemeinem Verwendungszweck, das Sie entwickeln oder nutzen, mit Ihrer jeweiligen Rolle und der Risikoklasse. Prüfen Sie die Transparenzpflichten nach Artikel 50 jetzt, denn sie gelten bereits. 2. **Erstes Quartal 2027: Gap-Assessment.** Gleichen Sie jedes Hochrisiko-KI-System mit den Artikeln 9 bis 17 ab, schätzen Sie den Aufwand und bestimmen Sie die Verantwortlichen. 3. **Zweites und drittes Quartal 2027: Aufbau.** Risikomanagement, Daten-Governance, Protokollierung, menschliche Aufsicht und Qualitätsmanagementsystem, danach die technische Dokumentation gemäss Anhang IV. 4. **Viertes Quartal 2027: Nachweis.** Führen Sie die Konformitätsbewertung als Probelauf durch, bereiten Sie Konformitätserklärung und Registrierung vor und richten Sie die Beobachtung nach dem Inverkehrbringen ein. Unternehmen mit KI in regulierten Produkten haben bis August 2028 Zeit. Ihre Konformitätsbewertung läuft aber meist über eine notifizierte Stelle nach dem jeweiligen sektoralen Recht, und dieser Weg dauert in der Regel länger, als es scheint. ## Was Fehler kosten Bei verbotenen Praktiken reichen die Geldbussen bis EUR 35 Mio. oder 7 Prozent des weltweiten Jahresumsatzes, bei den meisten anderen Pflichten, einschliesslich der Hochrisiko-Anforderungen, bis EUR 15 Mio. oder 3 Prozent. Für KMU und seit dem Omnibus auch für kleine Mid-Caps gilt jeweils der niedrigere der beiden Beträge. In der Praxis kommt das kommerzielle Risiko früher: Kunden in der EU fragen bereits in Ausschreibungen nach der Konformität mit dem AI Act. Wenn Sie nicht sicher sind, ob der AI Act für Sie gilt, klärt ein [Anwendbarkeits- und Gap-Assessment](https://www.bit2boardconsulting.com/de/leistungen/eu-ai-act-konformitaet/) diese Frage innert drei bis vier Wochen. Sources: - Verordnung (EU) 2024/1689 zur Festlegung harmonisierter Vorschriften für künstliche Intelligenz (Verordnung über künstliche Intelligenz), EUR-Lex: https://eur-lex.europa.eu/eli/reg/2024/1689/oj - Inkrafttreten des Digital-Omnibus zur KI, The National Law Review: https://natlawreview.com/article/eu-digital-omnibus-ai-enters-force - Digital-Omnibus zur KI: Was sich geändert hat, euaiact.com: https://www.euaiact.com/digital-omnibus-ai - KI-Regulierung: Bundesrat will Konvention des Europarats ratifizieren, 12. Februar 2025, admin.ch: https://www.admin.ch/de/nsb?id=104110 - Künstliche Intelligenz, Bundesamt für Justiz: https://www.bj.admin.ch/de/kuenstliche-intelligenz ## Sechs Gründe, warum HERMES-Dokumente in der Prüfung scheitern – und wie sie prüfungssicher werden URL: https://www.bit2boardconsulting.com/de/fachbeitraege/hermes-dokumente-pruefungssicher/ Published: 2026-10-11 Die meisten HERMES-Dokumente fallen in der Prüfung nicht durch, weil ein Kapitel fehlt. Sie fallen durch, weil sie den Entscheid nicht tragen, für den sie geschrieben wurden: Die Studie vergleicht keine echten Varianten, das Konzept widerspricht der Architektur oder der Plan enthält keine messbare Abnahme. Dieser Beitrag zeigt sechs Muster, die immer wieder vorkommen, was HERMES 2022 tatsächlich verlangt und mit welchen Praktiken Dokumente Phasenfreigaben und Audits bestehen. ## Was HERMES 2022 erwartet HERMES ist die Projektmanagementmethode der Schweizer Bundesverwaltung. Die Bundeskanzlei publiziert sie als offenen Standard, den der Verein eCH als eCH-0054 anerkannt hat. Auch viele Kantone, Gemeinden, Bildungsinstitutionen und Unternehmen arbeiten mit HERMES. Drei Merkmale der Methode bestimmen, wie Ihre Dokumente beurteilt werden: - **Die Ergebnisse stehen im Zentrum.** HERMES beschreibt ein Projekt über seine Ergebnisse. Als *minimal geforderte Dokumente* legt die Methode eine Reihe von Ergebnissen fest, die der Projekt-Governance dienen und sich durch Tailoring nicht entfernen lassen. - **Entscheide strukturieren das Projekt.** Freigaben wie die Projektinitialisierungsfreigabe, die Durchführungsfreigabe und die Phasenfreigaben sind Entscheide, die gestützt auf Dokumente getroffen werden, meist durch den Auftraggeber. In der agilen Vorgehensweise kann pro Release zusätzlich eine optionale Releasefreigabe vorgesehen werden. - **Tailoring ist erlaubt, muss aber bewusst erfolgen.** HERMES 2022 bietet Standardszenarien wie IT-Entwicklung und IT-Adaption an und erlaubt es, Module, Ergebnisse und Aufgaben wegzulassen oder hinzuzufügen – ausgenommen die minimal geforderten Dokumente. Das Tailoring selbst ist festzuhalten. Die klassische Vorgehensweise durchläuft die Phasen Initialisierung, Konzept, Realisierung, Einführung und Abschluss, die agile Vorgehensweise die Phasen Initialisierung, Umsetzung und Abschluss. ## Sechs Muster, die zur Rückweisung führen **1. Die Studie kennt nur eine Variante.** Eine Studie, die nur die bevorzugte Lösung ausführlich beschreibt, lässt dem Projektausschuss nichts zu entscheiden. Wer prüft, erwartet echte Alternativen, einschliesslich der Variante «nichts tun», verglichen anhand derselben Kriterien. **2. Die Anforderungen sind nicht testbar.** «Benutzerfreundlich», «performant» und «sicher» lassen sich weder abnehmen noch zurückweisen. Jede Anforderung braucht ein Kriterium, das ein Test prüfen kann, sonst kehrt sie bei der Abnahme als Streitfall zurück. **3. Die Dokumente widersprechen sich.** Die Studie geht von einer Architektur aus, das Konzept von einer zweiten und die Ausschreibung von einer dritten. Jedes Dokument liest sich für sich allein gut; deshalb fällt der Widerspruch oft erst in einem Audit auf. **4. Dem Plan fehlt die Abnahme.** Meilensteine ohne Abnahmekriterien und Verantwortlichkeiten machen jede Abnahme zur Verhandlung. HERMES sieht eine Abnahme und, wo sinnvoll, eine Vorabnahme vor; die Kriterien gehören in den Plan, nicht in die letzte Woche. **5. Risiken werden aufgelistet, aber nicht gesteuert.** Ein Risikoregister ohne Verantwortliche, Massnahmen und Termine ist eine Bestandesaufnahme, kein Risikomanagement. Im Qualitäts- und Risikomanagement verlangt HERMES, dass dem Projektausschuss über Qualität und Risiken berichtet wird. Bei der Prüfung wird kontrolliert, ob die Massnahmen tatsächlich umgesetzt wurden. **6. Das Tailoring ist nicht dokumentiert.** Ein fehlendes Ergebnis ist zulässig, wenn der Tailoring-Entscheid festgehalten und begründet ist. Ohne diesen Nachweis wirkt dieselbe Lücke wie ein Versäumnis. ## Praktiken für prüfungssichere Dokumente - **Auf den Entscheid hin schreiben.** Stellen Sie jedem Dokument eine Seite voran mit dem Entscheid, den es stützt, den Varianten und der Empfehlung. - **Anforderungen rückverfolgbar machen.** Versehen Sie Anforderungen mit einer Kennung und verfolgen Sie sie von der Studie über die Ausschreibung und das Konzept bis zu den Tests. - **Eine massgebende Quelle führen.** Begriffe, Zahlen und Annahmen gehören an einen einzigen Ort, auf den alle Dokumente verweisen. - **Das Tailoring im Projektmanagementplan festhalten,** mit einer kurzen Begründung für jede Änderung. - **Dokumentübergreifend prüfen,** nicht nur innerhalb der einzelnen Dokumente. Die meisten Feststellungen liegen zwischen den Dokumenten. - **Den Anwendervertreter einbeziehen.** In HERMES trägt der Anwendervertreter die fachliche Verantwortung für die Lösung; seine inhaltliche Zustimmung hat bei der Prüfung Gewicht. Eine weitere Änderung ist wissenswert: Ab dem 1. Januar 2027 übernimmt die SAQ die HERMES-Zertifizierung vom TÜV SÜD. Steht eine Phasenfreigabe an, prüft ein [HERMES-Quick-Check](https://www.bit2boardconsulting.com/de/leistungen/hermes-konformitaetspruefung/) innert fünf Arbeitstagen ein Dokument anhand von HERMES 2022 und den Kriterien Ihrer Prüfinstanz. Sources: - HERMES-Projektmanagementmethode, Bundeskanzlei: https://www.bk.admin.ch/bk/en/home/digitale-transformation-ikt-lenkung/hermes_projektmanagementmethode.html - HERMES Projektmanagement, Ausgabe 2022, Referenzhandbuch (PDF): https://hermes.admin.ch/_Resources/Persistent/a/e/5/1/ae510c5ad674c569b4cfb07eadbec9a7eaa17f6d/HERMES_PjM2022_DE.pdf ## Kauf eines Schweizer Softwareunternehmens: zwölf technische Fragen, die Sie vor der Unterzeichnung klären sollten URL: https://www.bit2boardconsulting.com/de/fachbeitraege/technische-due-diligence-software-kmu/ Published: 2026-10-11 Rund 100'000 Schweizer Unternehmen waren 2024 auf der Suche nach einer Nachfolge, und Softwarefirmen sind von aussen besonders schwer zu beurteilen. Diese zwölf Fragen decken ab, was die Präsentation des Verkäufers auslässt: wer den Code wirklich versteht, was keinen Support mehr hat, welche Lizenzen und Verträge Sie binden und was die Behebung kostet. Jede Antwort sollte sich im Preis, im Kaufvertrag oder im 100-Tage-Plan niederschlagen. Kleine Softwarefirmen wechseln aus demselben Grund den Eigentümer wie andere KMU: Der Gründer will in Pension gehen oder sich neu orientieren. Gemäss den Zahlen auf dem KMU-Portal des Bundes waren 2024 rund 101'000 Unternehmen auf der Suche nach einer Nachfolge. Für Käufer hat ein Softwareunternehmen eine besondere Tücke: Der grösste Teil seines Werts steckt im Code, in den Köpfen weniger Personen und in Kundenverträgen – und nichts davon erscheint in der Jahresrechnung. Die folgenden zwölf Fragen sollten aus unserer Sicht beantwortet sein, bevor Sie unterschreiben. ## Produkt und Code **1. Wer kann den Code morgen ändern?** Zählen Sie die Personen, die einen kritischen Fehler in der Produktion ohne den Gründer beheben könnten. Ist es nur eine Person, gehört das Schlüsselpersonenrisiko in den Preis und in eine Übergangsvereinbarung mit dem Verkäufer. **2. Welche Komponenten haben keinen Support mehr?** Listen Sie Frameworks, Laufzeitumgebungen, Datenbanken und Betriebssysteme mit dem jeweiligen Support-Ende auf. Ein Produkt auf Basis von AngularJS zum Beispiel läuft seit Januar 2022 auf einem Framework ohne offiziellen Support. Komponenten ohne Support bedeuten heute ein Sicherheitsrisiko und morgen eine Neuentwicklung – und die hat ihren Preis. **3. Wie viel ist kundenspezifisch entwickelt?** Kundenspezifische Branches, Anpassungen und Versionen vervielfachen die Wartungskosten. Fragen Sie, wie viele Versionen produktiv im Einsatz sind und wie weit die älteste zurückliegt. **4. Lässt sich das Produkt ohne seinen Entwickler bauen und ausliefern?** Mit einer dokumentierten, automatisierten Build- und Deployment-Pipeline besitzen Sie eine Software. Ohne sie besitzen Sie eine Abhängigkeit vom Laptop einer einzelnen Person. ## Sicherheit und Compliance **5. Wann gab es den letzten Sicherheitstest, und was ist aus den Feststellungen geworden?** Ein Penetrationstest-Bericht mit offenen kritischen Feststellungen ist ein Risiko, das Sie mitkaufen. Gibt es gar keinen Bericht, müssen Sie die Frage selbst beantworten. **6. Werden Personendaten rechtmässig bearbeitet?** Das revidierte Datenschutzgesetz (DSG) ist seit dem 1. September 2023 in Kraft, und mit Kunden in der EU kommt die DSGVO hinzu. Prüfen Sie, wo die Daten gespeichert sind, wer sie in wessen Auftrag bearbeitet und ob die Verträge zur Auftragsbearbeitung vorliegen. **7. Welche Open-Source-Lizenzen stecken im Produkt?** Copyleft-Lizenzen können den Eigentümer verpflichten, Quellcode offenzulegen, oder den Vertrieb des Produkts einschränken. Ein Scan der Abhängigkeiten beantwortet die Frage in wenigen Stunden; wer sie ignoriert, setzt unter Umständen die ganze Transaktion aufs Spiel. **8. Welche regulatorischen Änderungen treffen Ihre Kunden?** Software folgt den Pflichten ihrer Kunden. Stellt das Produkt zum Beispiel Rechnungen für Kunden in Deutschland aus, muss es strukturierte E-Rechnungen verarbeiten können: In Deutschland müssen alle Unternehmen E-Rechnungen seit dem 1. Januar 2025 empfangen können; die Pflicht zur Ausstellung gilt ab 2027 für grössere Unternehmen und ab 2028 für alle. Setzt das Produkt KI ein, kann zudem der EU AI Act gelten. ## Betrieb und Kunden **9. Wo läuft das Produkt, und wer könnte es ohne den Gründer betreiben?** Hosting, Backups, Wiederherstellungstests, Monitoring und Pikettdienst. Fragen Sie nicht, ob es Backups gibt, sondern wann zuletzt eine Wiederherstellung getestet wurde. **10. Was versprechen die Kundenverträge?** Service-Levels, Haftung, Hinterlegung des Quellcodes (Escrow) und Change-of-Control-Klauseln. Eine Change-of-Control-Klausel kann wichtigen Kunden erlauben, bei Ihrer Übernahme auszusteigen. **11. Woraus setzt sich der Umsatz zusammen?** Lizenzen, Wartung, Hosting und Individualentwicklung verhalten sich sehr unterschiedlich. Wiederkehrende Wartungserträge aus einer schrumpfenden Basis alter Installationen sind weniger wert, als es scheint. ## Team und Planung **12. Was kostet die Weiterentwicklung in den nächsten drei Jahren?** Vergleichen Sie die Roadmap mit dem Team, das sie umsetzen soll. Braucht der Plan Leute, die es noch nicht gibt, gehören die Kosten für ihre Rekrutierung in Ihren Businessplan. ## Wie die Antworten in Preis, Vertrag und Planung einfliessen Feststellungen nützen nur, wenn sie an der Transaktion etwas ändern: - **Preis:** Ziehen Sie die geschätzten Kosten bekannter Korrekturen ab, etwa einer Framework-Migration oder der Behebung von Sicherheitslücken. - **Kaufvertrag:** Verlangen Sie spezifische Garantien und Freistellungen, zum Beispiel zur Einhaltung der Open-Source-Lizenzen und zu bekannten Sicherheitsvorfällen, und prüfen Sie eine Hinterlegung des Quellcodes (Escrow). - **Übergang:** Knüpfen Sie einen Teil des Preises an den Wissenstransfer durch den Verkäufer, mit definierten Ergebnissen statt einer Anzahl Tage. - **100-Tage-Plan:** Nehmen Sie die übrigen Feststellungen mit Verantwortlichen und Budget in den ersten Plan nach dem Vollzug (Closing) auf. Ein [Red-Flag-Scan](https://www.bit2boardconsulting.com/de/leistungen/technische-due-diligence/) beantwortet die wichtigsten dieser Fragen innert fünf Arbeitstagen, bevor Sie sich auf eine Exklusivität festlegen. Sources: - KMU in Zahlen: Nachfolgeregelungen, KMU-Portal des Bundes (SECO): https://www.kmu.admin.ch/de/kmu-in-zahlen-nachfolgeregelungen - AngularJS: Support-Status der Versionen: https://docs.angularjs.org/misc/version-support-status - Datenschutz: Rechtsgrundlagen, Bundesamt für Justiz: https://www.bj.admin.ch/bj/en/home/staat/datenschutz/rechtsgrundlagen.html - E-Rechnungspflicht in Deutschland 2025–2028, ADVISORI: https://www.advisori.de/en/blog/e-invoicing-mandate-germany